VP-Gerstl zum Verkehrsdienstevertrag der Stadt Wien mit ÖBB: Investitionen sind Tropfen auf den heißen Stein!

Wien (VP-Klub) - "Die groß gefeierte Intervallverdichtung auf der S45 ist lediglich ein erster kleiner Schritt, dem unfangreiche und nachhaltige Verbesserungen für die PendlerInnen folgen müssen", so ÖVP Wien Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl in einer ersten Stellungnahme zum am heutigen Donnerstag unterschriebenen neuen Verkehrsdienstevertrag zwischen der Stadt Wien und den ÖBB.

So gebe es etwa in Richtung Westen, auf der S50, bestenfalls einen 30 Minuten-Takt, wo doch auch hier eine 15 Minuten-Taktung notwendig wäre! Gleiches gelte für alle übrigen Schnellbahnstrecken. "Intervalle von bis zu 2 Stunden ins nahe Umland, wie es sie jetzt noch bei zahlreichen Strecken gibt, entsprechen den Anforderungen einer Großstadt einfach nicht mehr. Auch wenn eine Verringerung des innerstädtischen Individualverkehrs erreicht werden soll, ist eine Attraktivierung des Öffentlichen Schienennetzes ein Gebot der Stunde", fordert Gerstl.

Derzeit würden nur die so genannten "Stammstrecken" fokussiert, dabei läge es im Interesse der Stadtverkehrplanung, den Ausbau aller anderen Strecken voranzutreiben und den S-Bahn-Ring in und um Wien zu vollenden. "Mit den jetzt vereinbarten 6,5 Millionen Euro für den Ausbau des Schnellbahnliniennetzes in Wien wird die Stadt da nicht weit kommen. Es ist gerade einmal der berühmte Tropfen auf den heißen Stein und im Verhältnis zu den Investitionen und Ausgleichszahlungen der Stadt Wien an die Wiener Linien in der Höhe von hunderten Millionen geradezu lächerlich gering", schließt Gerstl.

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