Bohuslav: NÖ Pendlerhilfe mit Ökobonus

Arbeitnehmer an Wirtschaftsaufschwung beteiligen

St. Pölten (NÖI) - Niederösterreich hat sich in den letzten Monaten und Jahren zum Wirtschaftsmotor in der Ostregion entwickelt. Die gute Wirtschaftslage soll nun auch den Arbeitnehmern zugute kommen, indem die NÖ Pendlerhilfe verbessert wird, berichtet Landesrätin Petra Bohuslav. "Treibstoff und Tarife für öffentliche Verkehrsmittel seien erheblich teurer geworden. Nun werden die Einkommensgrenzen um 20 % erhöht und ein Ökobonus von zusätzlich 20 % für die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel bereitgestellt", so Bohuslav.****

Die NÖ Pendlerhilfe ersetzt ab 1.1. 2008 niederösterreichischen Arbeitnehmer/innen 40% und Lehrlingen bis zu 80% des Preises von 11 Monatsstreckenkarten der entsprechenden Entfernungskategorie für Eil-und Regionalzüge. Nun werden die Einkommensgrenzen um 20 % angehoben werden, damit mehr Pendler Unterstützung erhalten. Für das Gesamtfamilieneinkommen gelten brutto die folgenden Höchstgrenzen:

für den (die) Antragsteller(in) 1.898,- Euro statt bisher 1.582.-Euro

für Ehegatten(in) / Lebensgefährten(in) 1.524,-- Euro statt bisher 1.270.- Euro

für alleinerziehende(n) Antragsteller(in) 2.257,-- Euro statt bisher 1.881.- Euro

für jedes Kind 576,-- Euro statt bisher 480.- Euro

Damit sollen zusätzlich 4000 Menschen in den Genuss der Pendlerhilfe kommen. Fördervoraussetzung ist eine Mindestentfernung für Arbeitnehmer/innen vom Hauptwohnsitz zum Arbeitsort von 25 km. Lehrlinge, die auf der gesamten bzw. einer Teilstrecke von mehr als 3 km kein öffentliches Verkehrsmittel benützen können, bekommen bis zu 80 % ersetzt. Ein Fahrtkostenzuschuss oder Werksverkehr des Arbeitgebers vermindert oder verhindert die Pendlerhilfe.

Mit dem "Ökobonus" können Pendler sogar 60 % bekommen, wenn sie überwiegend öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Damit soll die Attraktivität der öffentlichen Verkehrsmittel gesteigert und ein Beitrag zur Verringerung der Schadstoffbelastung geleistet werden.

Seit 1997 ist die Zahl der bewilligten Anträge von 2.200 auf 6.700 im Jahr 2006 und die Fördersumme von 470.000 auf 2,4 Mio Euro jährlich angewachsen. Das Land NÖ stellt für die verbesserte Pendlerhilfe 1,5 Mio Euro zusätzlich zur Verfügung. Die Anträge sind beim Amt der NÖ Landesregierung (Abteilung F3), bei den Gemeinden, NÖ Bezirkshauptmannschaften, Magistraten und auf der Homepage des Landes NÖ www.noe.gv.at/pendlerhilfe erhältlich. Sie können samt Beilagen bis längstens 31. Dezember des folgenden Jahres dem Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung F3, beantragt werden.

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www.vpnoe.at

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