HAUBNER: Chancengleichheit für alle Kinder bei Sprachvermittlung und Sprachförderung

Wien (OTS) - Die Vorlage der Regierung Eltern in Verantwortung zu nehmen, ohne dass ihre Kinder vor Schuleintritt die Unterrichtssprache Deutsch beherrschen ist das richtige Signal, aber konkrete begleitende Maßnahmen fehlen. Die Kinder müssen bestmöglich auf den Schuleintritt vorbereitet werden, sodass der Übergang vom Kindergarten in die Schule sich so leicht und einfach wie möglich gestaltet. Bildung müsse bereits im Kindergarten beginnen, betonte BZÖ-Bildungssprecherin Abg. Ursula Haubner. "Wir vom BZÖ haben daher drei konkrete Anträge eingebracht."

Damit alle Kinder gleiche Chancen bei Schulbeginn erhalten, auch was die sprachliche Kompetenz betrifft, fordert Haubner ein verpflichtendes, kostenloses Kindergartenjahr vor dem Schuleintritt, das vom Bund zu finanzieren sei.
Neben der Familie sind Kindergärten die erste Bildungsinstanz, wo Kinder auf die Welt von morgen vorbereitet werden. Aus diesem Grund sollte ein nationaler Bildungsplan für den Kindergarten mit Schwerpunkt auf Sprachförderung erstellt werden. Die zukünftigen Kindergartenpädagoginnen und Pädagogen müssen dafür die bestmögliche Ausbildung bekommen, wobei diese an den neu eingerichteten Pädagogischen Hochschulen stattfinden solle.

Im Sinne der Verbesserung der Unterrichtsqualität seien unter anderem legistische Maßnahmen erforderlich, die unter anderem eine Begrenzung des Anteils der Kinder, die die Unterrichtssprache nicht ausreichend beherrschen, mit maximal 30 Prozent pro Klasse sicherzustellen, so wie in der letzten Gesetzgebungsperiode von ÖVP und BZÖ beschlossen.

"Ja zur Verantwortung der Eltern, aber beste Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, dass Eltern ihrer Verpflichtung auch nachkommen können", betonte Haubner.

Einmal mehr haben SPÖ und ÖVP diese konstruktiven Forderungen nicht mitgetragen und im Nationalrat dagegen gestimmt.

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