Gahr: Mehr Sicherheit in Schulbussen

Zählregel im Gelegenheitsverkehr wurde geändert - ab Sommer 2008 ein Sitzplatz und ein Sicherheitsgurt pro Kind

Wien (ÖVP-PK) - Eine langjährige Forderung von ÖVP-Abg. Hermann Gahr nach einer Änderung der Zählregel in Schulbussen im Gelegenheitsverkehr wurde gestern, Mittwoch, im Rahmen der 29. Kraftfahrgesetz (KFG)-Novelle fixiert. Bisher lautete die Zählregel drei zu zwei (drei Kinder unter 14 gelten als zwei); Kinder unter sechs Jahren wurden gar nicht gerechnet. Mit der längst überfälligen Gesetzesinitiative wird die Zählregel auf 1:1 geändert, das heißt "ein Sitzplatz und ein Sicherheitsgurt" pro Kind. Für Ausflugsfahrten - zum Beispiel Landschulwochen, Schülerschikurse, Sportwochen - war bisher die "Eins zu Eins-Regel" in Kraft. "Die Änderung ist nunmehr im Gelegenheitsverkehr der Schülertransporte ein weiterer Sicherheitsschritt", freut sich Gahr. ****

"Dieser Schritt bedeutet gerade für Schülerinnen und Schüler aus ländlichen Regionen mehr Sicherheit auf dem Schulweg. Die 29. KFG-Novelle bringt auch mehr Sicherheit für Schulbuslenker. Zudem können die Eltern beruhigt sein, dass ihre Kinder sicherer unterwegs sind. Es fahren im Schulbus so viele Kinder mit, wie es Sitzplätze gibt", so der Tiroler Abgeordnete. Die Kosten für diese Initiative werden vom FLAF (Familienlastenausgleichsfonds) getragen. In Kraft treten wird die neue Zählregel im Sommer 2008.

"Es gibt im Straßenverkehr keine Garantie auf Sicherheit. Es gibt jedoch Möglichkeiten, die Sicherheit zu erhöhen und Risiken vorzubeugen. Mit der Zählregel werden überfüllte Kindergartengruppen und Schulklassen abgeschafft. Wünschenswert wäre natürlich eine Ausdehnung auch auf Linienbusse", so Gahr abschließend.
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