- 06.12.2007, 12:33:34
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Vassilakou: Peinliches öffentliches Mobbying von VP-Missethon gegen PISA-Chef Haider
Grüne Wien: VP agiert nach dem Motto: "Hängt den Überbringer der schlechten Nachricht!" - Wiener Schulproblem geht auf katastrophale Fehlentscheidungen von ÖVP und SPÖ zurück
Wien (OTS) - Die Klubobfrau der Grünen Wien übt harsche Kritik an
den Äußerungen von ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon und seiner
Kollegin Katharina Cortolezis-Schlager über PISA-Chef Haider. "Die
ÖVP versucht jetzt nach dem Motto: "Hängt den Überbringer der
schlechten Nachricht!" PISA-Chef Haider schlecht zu reden. Das sind
peinliche Untergriffe, mit denen die ÖVP versucht, die eigene
Verantwortung für das schlechte PISA-Ergebnis zu kaschieren", so die
Klubobfrau der Grünen Wien, Maria Vassilakou. "Den unumstrittenen und
integeren PISA-Experten Haider öffentlich zu mobben, gibt kein gutes
Bild der ÖVP ab. Die Grünen Wien fordern VP-Klubchef Molterer auf,
den offensichtlich außer Rand und Band geratenen Missethon
zurückzupfeifen."
"Die Tatsache, dass Kinder der zweiten Generation schlechter
abschneiden als jene der ersten, muss zu einem radikalen Überdenken
der Integrationspolitik führen", so Vassilakou. "Wir fordern endlich
Chancengerechtigkeit für alle Kinder", so Vassilakou und verlangt von
der Stadt Wien ein Konzept zur Förderung von Kindern mit
Migrationshintergrund.
Die Schulsprecherin der Wiener Grünen, Susanne Jerusalem ergänzt:
"Im Finanzausgleich des Jahres 2000 haben die damalige
Bildungsministerin Gehrer und Landeshauptmann Häupl die
Pflichtschulen kurz und klein gekürzt. Es fehlen nach wie vor 1.000
Lehrerinnen und Lehrer. Es darf sich nun niemand darüber wundern,
dass die Schulprobleme immer gravierender werden. Die Wiener
VP-Stadträtin Cortolezis-Schlager jammert also über das eigene
schulpolitische Versagen."
"Es ist unerhört, das schlechte PISA-Ergebnis LehrerInnen und
Kindern mit Migrationshintergrund in die Schuhe schieben zu wollen.
SPÖ und ÖVP wären gut beraten, endlich mit der Arbeit zu beginnen",
so Jerusalem. "Wien braucht mehr Ressourcen und einen kostenlosen
Kindergarten für alle Kinder ab drei Jahren".
Rückfragehinweis:
Pressereferat, 0664 831 74 49, http://wien.gruene.at
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