Vassilakou: Peinliches öffentliches Mobbying von VP-Missethon gegen PISA-Chef Haider

Grüne Wien: VP agiert nach dem Motto: "Hängt den Überbringer der schlechten Nachricht!" - Wiener Schulproblem geht auf katastrophale Fehlentscheidungen von ÖVP und SPÖ zurück

Wien (OTS) - Die Klubobfrau der Grünen Wien übt harsche Kritik an den Äußerungen von ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon und seiner Kollegin Katharina Cortolezis-Schlager über PISA-Chef Haider. "Die ÖVP versucht jetzt nach dem Motto: "Hängt den Überbringer der schlechten Nachricht!" PISA-Chef Haider schlecht zu reden. Das sind peinliche Untergriffe, mit denen die ÖVP versucht, die eigene Verantwortung für das schlechte PISA-Ergebnis zu kaschieren", so die Klubobfrau der Grünen Wien, Maria Vassilakou. "Den unumstrittenen und integeren PISA-Experten Haider öffentlich zu mobben, gibt kein gutes Bild der ÖVP ab. Die Grünen Wien fordern VP-Klubchef Molterer auf, den offensichtlich außer Rand und Band geratenen Missethon zurückzupfeifen."

"Die Tatsache, dass Kinder der zweiten Generation schlechter abschneiden als jene der ersten, muss zu einem radikalen Überdenken der Integrationspolitik führen", so Vassilakou. "Wir fordern endlich Chancengerechtigkeit für alle Kinder", so Vassilakou und verlangt von der Stadt Wien ein Konzept zur Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund.

Die Schulsprecherin der Wiener Grünen, Susanne Jerusalem ergänzt:
"Im Finanzausgleich des Jahres 2000 haben die damalige Bildungsministerin Gehrer und Landeshauptmann Häupl die Pflichtschulen kurz und klein gekürzt. Es fehlen nach wie vor 1.000 Lehrerinnen und Lehrer. Es darf sich nun niemand darüber wundern, dass die Schulprobleme immer gravierender werden. Die Wiener VP-Stadträtin Cortolezis-Schlager jammert also über das eigene schulpolitische Versagen."

"Es ist unerhört, das schlechte PISA-Ergebnis LehrerInnen und Kindern mit Migrationshintergrund in die Schuhe schieben zu wollen. SPÖ und ÖVP wären gut beraten, endlich mit der Arbeit zu beginnen", so Jerusalem. "Wien braucht mehr Ressourcen und einen kostenlosen Kindergarten für alle Kinder ab drei Jahren".

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat, 0664 831 74 49, http://wien.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0002