Klarstellung des Unterrichtsministeriums: Die Modellversuche Neue Mittelschule haben klare Spielregeln. Optimistisch, dass Verhandlungen positiv abschlossen werden können.

Wien (OTS) - Im Unterrichtsministerium zeigt man sich überzeugt, dass die vor wenigen Tagen begonnenen Verhandlungen auf Beamtenebene über die Approbation der Modellversuche zu einem für alle Beteiligten positiven Ende kommen werden.

Das Unterrichtsministerium stellt klar, dass die Modellversuche Neue Mittelschule moderne pädagogische Konzepte erproben sollen und garantiert Transparenz in der Ressourcenzuteilung. Für alle Modellversuche ist ein Maximum an Transparenz beim zweckgebundenen Einsatz der Mittel Voraussetzung.

In allen Bundesländern gelten die gleichen Spielregeln. Die Mehrforderungen des steirischen Landesschulrates sind nicht direkt durch den Finanzierungsbedarf der Modellversuche begründbar, sondern resultieren aus strukturellen Problemen, die durch den Erhalt von Kleinschulen begründet sind. Die Finanzierung dieser strukturellen Probleme kann allerdings nicht zulasten der Ressourcenzuteilung für die Modellversuche passieren. Verhandlungen über dieses Thema liegen nicht in der Zuständigkeit des Unterrichtsministeriums, sondern des Finanzministeriums. Jeder Euro, der für die Modellversuche Neue Mittelschule zur Verfügung gestellt wird, wird zweckgebunden und transparent für die pädagogischen Schwerpunktsetzungen eingesetzt.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Pressebüro
Nikolaus Pelinka
Tel.: (++43-1) 53 120-5030

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MUK0002