Grüne Wien fordern Aus für "kleines Glücksspiel"

Wien (OTS) - Im Rahmen einer Medienaktion der Wiener Grünen am Donnerstag präsentierte StR David Ellensohn gemeinsam mit GR Heidemarie Cammerlander einen Forderungskatalog an die Wiener Stadtregierung. Höchst beunruhigend seien die Fakten zum "Kleinen Glücksspiel", wie etwa Spielautomaten, in Österreich. Die Zahl der Spielsüchtigen steige derzeit höher als die Zahl der Drogensüchtigen. Österreichweit gäbe es zudem nur eine einzige Klinik in Kärnten, die sich auf den Bereich Spielsucht konzentriert. Diese würde nachweislich mehr Patienten aus den vier Ländern, in denen das Glücksspiel erlaubt ist, behandeln, als aus den restlichen fünf, in denen es nicht erlaubt ist. Heftige Kritik übten die Politiker an der Stadt Wien, die jährlich rund 50 Millionen Euro aus dem "Kleinen Glücksspiel" einnehme.

Ellensohn und Cammerlander richteten ihren Appell an die zuständigen Stellen der Stadt Wien, strenge Maßnahmen zu setzen. Zentrale Forderungen sind u.a. das sofortige Aus für das "kleines Glücksspiel", Subvention für Prävention und Therapie sowie in weiterer Linie einen Ausbau von Angeboten im Jugendbereich. Als positives Beispiel führten die Wiener Grünen Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden an, der zum Thema Glücksspiel kürzlich sagte, dass "er ja auch nicht am Drogenhandel mitschneiden wolle. Das sei schmutziges Geld."

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