• 06.12.2007, 12:05:08
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BZÖ-Petzner: Pensionszahlungen für EU-Chaoten steigen auf über eine Milliarde Euro!

Zwei Drittel der Kosten müssen Mitgliedsstaaten und damit auch Nettozahler Österreich leisten

Klagenfurt (OTS) - Kritik übt heute, Donnerstag, der
geschäftsführende Kärntner BZÖ-Landesparteiobmann Stefan Petzner an
den EU-Institutionen, nachdem neue Details über das Pensionssystem
für EU-Beamte bekannt geworden sind. Nach den jüngsten Zahlen wird
die EU im Jahr 2008 bereits über eine Milliarde Euro für Pensionen
ihrer ehemaligen Beamten ausgeben, wobei allein 963,5 Millionen Euro
auf die Ruheständler der EU-Kommission entfallen. Eine tickende
Zeitbombe stellt aber auch das EU-Parlament dar. Dort wird in Kürze
die Hälfte der derzeit 5346 Bediensteten in Pension gehen. Bis 2020
erwarten Experten einen Anstieg der EU-Pensionäre um 5,5 Prozent pro
Jahr.

Petzner stößt sich vor allem an dem Umstand, dass die EU-Beamten nur
10,25 Prozent ihres Bruttolohnes in einen Pensionsfonds einzahlen
müssen. Aufgrund dieses niedrigen Beitrages kann nur ein Drittel der
Beamten-Pensionen aus dem Fonds gezahlt, den Rest finanzieren die
Mitgliedsländer und damit die Nettozahler wie Österreich.

"Derzeit gibt es rund 14.000 EU-Pensionsempfänger die sich eine
Pension von stattlichen 5844 Euro monatlich genehmigen. Und bezahlen
dürfen das die Nettozahler, bei denen Österreich mit 860 Millionen
Euro Jahresbeitrag führend ist", so der BZÖ-Landesparteiobmann.
"Skandalös ist aber der Umstand, dass sich die Brüsseler EU-Chaoten
weigern, eine Reform ihres Pensionssystems durchzuführen und
Abstriche vorzunehmen. Während in Österreich und im restlichen Europa
Pensionsreformen zur langfristigen Sicherung des Pensionssystems
durchgeführt werden, klammern sich die EU-Beamten an ihre Pfründe.
Und die Zeche bezahlen dürfen die Steuerzahler in Österreich!"

(Schluss)

Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen in Kärnten - BZÖ

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