BZÖ-Petzner: Pensionszahlungen für EU-Chaoten steigen auf über eine Milliarde Euro!

Zwei Drittel der Kosten müssen Mitgliedsstaaten und damit auch Nettozahler Österreich leisten

Klagenfurt (OTS) - Kritik übt heute, Donnerstag, der geschäftsführende Kärntner BZÖ-Landesparteiobmann Stefan Petzner an den EU-Institutionen, nachdem neue Details über das Pensionssystem für EU-Beamte bekannt geworden sind. Nach den jüngsten Zahlen wird die EU im Jahr 2008 bereits über eine Milliarde Euro für Pensionen ihrer ehemaligen Beamten ausgeben, wobei allein 963,5 Millionen Euro auf die Ruheständler der EU-Kommission entfallen. Eine tickende Zeitbombe stellt aber auch das EU-Parlament dar. Dort wird in Kürze die Hälfte der derzeit 5346 Bediensteten in Pension gehen. Bis 2020 erwarten Experten einen Anstieg der EU-Pensionäre um 5,5 Prozent pro Jahr.

Petzner stößt sich vor allem an dem Umstand, dass die EU-Beamten nur 10,25 Prozent ihres Bruttolohnes in einen Pensionsfonds einzahlen müssen. Aufgrund dieses niedrigen Beitrages kann nur ein Drittel der Beamten-Pensionen aus dem Fonds gezahlt, den Rest finanzieren die Mitgliedsländer und damit die Nettozahler wie Österreich.

"Derzeit gibt es rund 14.000 EU-Pensionsempfänger die sich eine Pension von stattlichen 5844 Euro monatlich genehmigen. Und bezahlen dürfen das die Nettozahler, bei denen Österreich mit 860 Millionen Euro Jahresbeitrag führend ist", so der BZÖ-Landesparteiobmann. "Skandalös ist aber der Umstand, dass sich die Brüsseler EU-Chaoten weigern, eine Reform ihres Pensionssystems durchzuführen und Abstriche vorzunehmen. Während in Österreich und im restlichen Europa Pensionsreformen zur langfristigen Sicherung des Pensionssystems durchgeführt werden, klammern sich die EU-Beamten an ihre Pfründe. Und die Zeche bezahlen dürfen die Steuerzahler in Österreich!"

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