Katholische Jugend zum 8. Dezember: "Warum 'schenkt' die REWE-Konzernleitung nur der Hälfte der MitarbeiterInnen einen freien Tag?"

Wien (OTS) - "Die Katholische Jugend Österreich begrüßt die Entscheidung von Billa, die Filialen am 8. Dezember geschlossen zu lassen! Dieser Vorstoß ist ein Zeichen dafür, dass es auch anders geht. Das Öffnen am 8. Dezember ist kein Muss!" meint Stefan Wurm, Vorsitzender der Katholischen Jugend Österreich.

Da es heutzutage schon "normal" geworden ist, dass die Geschäfte am 8. Dezember geöffnet haben, schwindet anscheinend das Bewusstsein dafür, dass dieser Tag ein gesetzlicher Feiertag ist. "Insofern kann den MitarbeiterInnen der 8. Dezember nicht geschenkt werden. Alle ArbeitnehmerInnen haben ein Recht darauf!"

Und Wurm weiter: "Wir werten das Geschlossenhalten der Filialen als einen ersten Schritt in Richtung Umdenken und als ein Beispiel der Rückbesinnung. Unser Hausverstand sagt allerdings: Nächstes Jahr sollten konsequenterweise am 8. Dezember auch alle anderen zum REWE-Konzern gehörigen Handelsfirmen geschlossen haben. Und: Wir fordern die MitbewerberInnen im Handel auf, diesen Schritt mit zu vollziehen!"

"Feiertage und Sonntage sind Atempausen im Alltag. Sie ermöglichen das gemeinschaftliche Feiern, die Begegnung mit der Familie, mit Freunden oder in verschiedenen Vereinen, und das soll auch so bleiben", appelliert Wurm. "Wir brauchen diese Ruhezonen um innezuhalten, zu 'entschleunigen' und wieder aufzutanken. In diesem Fall sind wir auf einer Linie mit Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl, wenn er sagt ’in der Feierlichkeit des Sonntags Beruhigung zu finden’".

Die Katholische Jugend Österreich lehnt nach wie vor eine weitere Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten, ebenso wie die Ausweitung der Sonntagsarbeit, entschieden ab.

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