ARGE ALP: Projekt Geodatenverbund ist auf der Zielgeraden!

LH Sausgruber: "Eine bessere Vernetzung im Katastrophenfall sicherstellen"

Lugano/Bregenz (VLK) - Anlässlich der 7. Schweizer Armeetage in Lugano fand ein Treffen der Arbeitsgruppe Geodatenverbund statt. Katastrophenschützer und Sicherheits-Fachleute der ARGE ALP-Mitgliedsregionen Bayern, Graubünden, Salzburg, St. Gallen, Südtirol, Tessin, Tirol, Trient und Vorarlberg haben daran teilgenommen. Sie sind verantwortlich für die Sicherheit von rund 15 Millionen Menschen.

Projektleiter Herbert Knünz von der Landeswarnzentrale Vorarlberg präsentierte den Teilnehmern eine Testversion der gemeinsamen Internetplattform. Mit Hilfe dieses geographischen Informationssystems können wichtige Informationen für Notfälle, bei denen eine Zusammenarbeit der einzelnen Länder erforderlich ist, schnell abgerufen werden. Mit Hilfe einer digitalen Karte und der darin abgelegten Informationen können Notrufzentralen und Einsatzleitstellen im Alpenraum schnell den richtigen Ansprechpartner in den ARGE ALP-Regionen finden. Damit sollen umständliche Behördenwege und die damit verbundenen Zeitverluste vermieden werden. "Ziel ist es, dadurch in Not und Katastrophenlagen den betroffenen Bürgern noch schneller und effizient zu helfen", betont Landeshauptmann Herbert Sausgruber.

Umgesetzt wurde das Projekt vom Landesvermessungsamt Vorarlberg. In den nächsten drei Monaten gilt es noch die Geoinformationen zu vervollständigen.

Im Mai 2008 wird dieses Projekt abgeschlossen. Dann wird die Geoinformationsplattform allen berechtigten Nutzern des Zivil- und Katastrophenschutzes im Alpenraum zur Verfügung stehen, informiert Landeshauptmann Sausgruber.

ARGE ALP

Der 1972 gegründeten ARGE ALP gehören in den vier Staaten Deutschland, Italien, Österreich und Schweiz folgende Länder bzw. Provinzen bzw. Kantone mit einer Gesamtbevölkerungszahl von rund 23 Millionen Menschen an: Bayern, Graubünden, Lombardei, Salzburg, St. Gallen, Südtirol, Tessin, Tirol, Trient und Vorarlberg.

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