Mega-Bauwerk Packautobahn endlich fertig - Morgen offizielle Eröffnung

LHStv. Dörfler: Vollausbau Pack um 129 Millionen Euro vollendet - Ein Gewinn für Autofahrer, Kärnten und die Verkehrssicherheit

Klagenfurt (LPD) - "Graz und Klagenfurt, Uhrturm und Lindwurm rücken näher zusammen", bringt Kärntens Verkehrsreferent LHStv. Gerhard Dörfler den fertig gestellten Packvollausbau auf den Punkt. Ein Gewinn für die Autofahrer, für die beiden Bundesländer und vor allem auch für die Verkehrssicherheit. Hunderte Bauarbeiter und Spezialisten aus Kärnten waren beschäftigt und belebten die Bauwirtschaft und die Wirtschaft der Region.

"Endlich haben wir es gepackt", zeigt er sich heute, Donnerstag, einen Tag vor der offiziellen Eröffnung des Autobahnabschnittes Pack erfreut. Sieben Jahre lang, ab 2002 bis heute, mussten Autofahrer zwischen Graz und Klagenfurt ein 9,3 Kilometer langes Nadelöhr auf dem Packabschnitt der A 2 Südautobahn zwischen den Anschlussstellen Bad St. Leonhard und Wolfsberg Nord durchfahren. "Ab morgen, Freitag, gibt es grünes Licht für eine neue Ära für alle Autofahrer, die über Pack müssen. Die Gesamtkosten für den Vollausbau betrugen 129 Millionen Euro.

"Es war eine riesige bautechnische Herausforderung, viele spektakuläre Baustellen, darunter neun neue Brücken - alles wurde optimal gemeistert", betonte Dörfler. In den Vollausbau auf Kärntner Seite wurden 64 Millionen Euro investiert", so Dörfler. 40,7 Millionen Euro kostete der Neubau der Gräberntunnel-Weströhre, 7,2 Millionen Euro wurden für die Sanierung der Gräberntunnel-Oströhre verwendet und 17,1 Millionen Euro in die Sanierung der Bestandsstrecke gesteckt. Der Weg nach Graz und Wien wird jetzt nicht nur kürzer, sondern auch viel sicherer, da der Gegenverkehr wegfällt, erklärt der Straßenbaureferent. "Dreispurig" geht es nun sogar zwischen Wolfsberg Nord und dem Gräberntunnel für die Autofahrer voran. Insgesamt rollen täglich 23.000 Fahrzeuge über das neue Autobahnteilstück.

Seinen ganz besonderen Dank sprach Dörfler den Baufirmen und den Bauarbeitern aus. "Steiner Bau, Massivbau, Held & Franke, Alpine und SSB haben mit ihren Bauteams perfekt gearbeitet und termingerecht eine der wichtigsten Straßenverbindungen Kärntens fertig gestellt", dankte er ihnen ebenso wie den beiden Projektleitern Peter Pittino und Rudolf Maier.
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