Frauenberger, Gsandtner überreichen 3. Wiener Tierschutzpreis

Tierschutzombudsstelle Wien fördert wissenschaftliche Arbeiten

Wien (OTS) - Tierschutzstadträtin Sandra Frauenberger und der Wiener Tierschutzombudsmann Hermann Gsandtner haben Mittwoch Abend den Wiener Tierschutzpreis überreicht. Mit dem Preisgeld von insgesamt 4.000 Euro wurden zwei Arbeiten von engagierten WissenschafterInnen ausgezeichnet. Damit wurde der "Förderpreis der Tierschutzombudsstelle Wien für wissenschaftliche Arbeiten im Bereich des Tierschutzes" bereits zum dritten Mal vergeben. Tierschutzombudsmann Gsandtner: "Wir wollen mit dem Preis Tierschutzforschung fördern und WissenschafterInnen motivieren, praxisnahe Projekte zu entwickeln." Tierschutzstadträtin Frauenberger sprach den PreisträgerInnen ihren Dank aus: "Gerade im Kontext mit der kontinuierlichen Verbesserung des präventiven Tierschutzes brauchen wir die wissenschaftliche Tierschutzforschung. Mit dem Tierschutzpreis setzen wir jedenfalls ganz bewusst eine Initiative, um die wissenschaftliche Forschung im Tierschutz zu forcieren. Denn letztlich geht es darum, die Ergebnisse dieser Forschungsarbeiten in die praktische Tierschutzarbeit einfließen zu lassen."****

Auswahl durch hochkarätig besetzte Fachjury

Ausgewählt wurden die PreisträgerInnen von einer Fachjury, der neben dem Tierschutzombudsmann und seiner Stellvertreterin Eva Persy auch Regina Binder (Dokumentations- und Informationsstelle für Tierschutz- und Veterinärrecht, Veterinärmedizinische Universität Wien), Antoine F. Goetschel (Tieranwalt Kanton Zürich), Josef Troxler (Vorstand des Institutes für Tierhaltung und Tierschutz, Veterinärmedizinische Universität Wien) und Christoph Winckler (Vorstand des Institutes für Nutztierwissenschaften, Universität für Bodenkultur Wien) angehörten. Zwei Preise im Gesamtwert von 4000 Euro wurden von der Jury vergeben. Die prämierten Arbeiten kurz zusammengefasst:

Tier- und umweltgerechte Haltung von Mastschweinen im Schrägmiststall

Frau Dr. Amon untersucht in ihrer Arbeit, welche Mengen an Ammoniak, Lachgas und Methan aus einem Schrägbodenstall - einem besonders tierfreundlichen Haltungssystem für Mastschweine -emittiert werden. Die Ergebnisse zeigen, daß in diesem Schweinehaltungssystem sowohl die Ansprüche des Tierschutzes als auch des Umweltschutzes erfüllt werden können.

Hundefreiräume in der Stadt

Die wissenschaftliche Arbeit von Herrn DI Eckl und Frau DI Ramharter "Leinen los! Hundefreiräume in der Stadt" gibt Aufschluss, wie PlanerInnen den Nutzungskonflikten und unterschiedlichen Ansprüchen von Hunden, HundehalterInnen und anderen NutzerInnen der öffentlichen Freiräume gerecht werden können. Schwerpunkt der Untersuchung waren die Wiener Hundezonen.

Mehr Informationen zu den prämierten Arbeiten finden sich auf der Homepage der Tierschutzombudsstelle Wien www.tieranwalt.at/(Schluss)pea

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