Hundstorfer: Innovationsschub für den Klimaschutz

Gute Klimapolitik muss soziale Balance im Auge behalten

Wien (ÖGB) - "Beim Klimaschutz können wir nur dann erfolgreich sein, wenn wir einerseits einen gewaltigen Innovationsschub auslösen und andererseits die soziale Balance im Auge behalten", meint ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer anlässlich des Weltklimatages am 8. Dezember. Der ÖGB-Präsident warnte davor zu glauben ein verschärfter Wettbewerb würde schon Klimaschutz bedeuten.++++

Wirksamer Klimaschutz brauche einerseits die globale Ausrichtung und andererseits die nationale Strategie. So wie Österreich müsse jedes Land seinen Beitrag leisten, und dabei seien auch die sozialen Auswirkungen sowohl der Klimaschutzmaßnahmen als auch der Untätigkeit das Klima zu schützen zu beachten, gibt der ÖGB-Präsident zu bedenken und sieht in einer verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien, einer erhöhten Energieeffizienz, einer reduzierten Energieabhängigkeit sowie der Entwicklung einer europäischen Energie-Außenpolitik konstruktive Lösungsansätze.

"Mit der Errichtung des Energie- und Klimaschutzfonds zur effizienten Umsetzung der energiepolitischen Ziele und als Auslöser von Impulsen auf Forschung und Entwicklung wurde ein Schritt in die richtige Richtung gemacht. Damit wird das für mehr Beschäftigung notwendige höhere Wirtschaftswachstum unterstützt", stellt Hundstorfer fest.

Der ÖGB-Präsident gibt aber auch zu bedenken, dass die Belastungen für die ArbeitnehmerInnen unter dem Titel "Umwelt- und Klimaschutz" deren Grenzen erreicht haben. Vor allem deswegen, da es zu einer massiven Umverteilung zu ungunsten der ArbeitnehmerInnen gekommen sei, ohne das wahrnehmbare Verbesserungen im Umwelt- und Klimabereich erzielt worden wären.(ff)

ÖGB, 6. Dezember 2007 Nr. 726

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