ÖCV gegen PISA-Hysterie

Die Schulkinder, nicht internationale Tests sollten im Mittelpunkt stehen.

Wien (OTS) - "Es ist schon kurios, dass genau jene Kreise, die ständig für eine Abschaffung der Schulnoten eintreten, nichts gegen die Benotung unseres Schulsystems einzuwenden haben." kritisiert Alexander Preyer, Präsident des ÖCV. Denn anstatt Schwächen und Stärken eines Schulsystems aufzuzeigen, werden verschiedene Schulsysteme rund um den Globus anhand punktueller Leistungsfeststellungen, die keinesfalls repräsentativ sind, benotet.

Verbesserung der Unterrichtsqualität hat Priorität

"Die Hysterie, die rund um PISA gemacht wird, ist nicht nachvollziehbar. Die PISA-Studie sollte vielmehr als das gesehen werden, was sie ist, eine von vielen internationalen Vergleichsstudien zum Bildungssystem." so ÖCV-Präsident Alexander Preyer. Priorität haben stattdessen Maßnahmen zur Verbesserung der Unterrichtsqualität. Dazu gehören die Etablierung bundesweiter Schulstandards, eine Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen und Maßnahmen gegen eine zunehmende Ghettoisierung. "Hier ist Frau Bundesministerin Schmied aufgerufen, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen", so Preyer abschließend.

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