Klement: Fahrlässige Gutachter sind zur Verantwortung zu ziehen

Kinderschutz wird nicht durch Lichtermeere und Schwulenpartys gewährleistet

Wien (OTS) - "Wenn Rechtsanwaltskammern in ihren Wahrnehmungsberichten Gutachter als "befangen", das heißt als für die Ausübung ihrer höchst verantwortungsvollen Tätigkeit ungeeignet qualifizieren, ist das ein Handlungsauftrag für die Politik", stellt FPÖ-Gleichbehandlungssprecher NAbg DI Karlheinz Klement fest. "Handelt die zuständige politische Behörde nicht, macht sie sich an Vergehen gegen Kinder ebenso mitschuldig wie die "befangenen" Gutachter und ihre Kontrollfunktion vernachlässigende Jugendämter, die augenscheinlichen Kindesmisshandlungen tatenlos zusehen."

Das österreichische Rechtssystem sei in Angelegenheiten des Kinderschutzes unzureichend, wie kontinuierliche Berichte über schwerste Kindesmisshandlungen, nicht selten mit Todesfolge, zeigen, so Klement. Nichts gegen die verbreitete - und unverzeihliche -Ignoranz zu unternehmen und sich dann im Plenum des Nationalrats als Kinderschützer in die Brust zu werfen, wie es die Vertreter der Regierungsparteien und insbesondere der Grünen täten, trage zu einer Fortsetzung der unerträglichen, weil weiteren Misshandlungsfällen Vorschub leistenden Zustände bei.

"Man sollte sich weniger mit Aktionismus a la Lichtermeer befassen", fordert Klement, "sondern tragfähige Lösungen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse erarbeiten und umsetzen. Das Syndrom der Eltern-Kind-Entfremdung etwa verdient größte Beachtung, da es zu Traumatisierungen und späterer Beziehungsunfähigkeit der Kinder führt." Klement weiter: "Man sollte weniger über die Einrichtung von Kinderkrippen nachdenken, wo bereits Kleinstkinder der Mutter entzogen und in Fremdbetreuung abgeschoben werden können, sondern Rahmenbedingungen schaffen, die es Müttern erlauben, bei ihren Kindern zu bleiben, ohne den Bankrott der Familie befürchten zu müssen."

Man müsse Täterprofile und Rückfallmuster berücksichtigen, die klare Aufschlüsse geben könnten, wer mit erhöhter Wahrscheinlichkeit als Täter für Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlungen in Frage komme. Der Anteil der Wiederholungstäter sei im Bereich ausgelebter pädophiler Abartigkeiten besonders hoch, berichtet Klement und verweist auf eine in Kirche heute publizierte Studie, der zufolge Homosexuelle dreimal häufiger zur Pädophilie neigen als Heterosexuelle und damit naturgemäß orientierte Menschen. "Im Umkehreffekt werden missbrauchte Kinder häufiger homosexuell", erläutert Klement und schließt: "Trotz ihrer Überschüttung mit zeitgeistiger Medienaufmerksamkeit beträgt der Anteil aktiv Homosexueller an der Gesamtbevölkerung nur ein Prozent. Dieses eine wider die Natur veranlagte Prozent ist aber für 49,4 Prozent der Kindesmissbräuche verantwortlich. Anstatt die Schwulenszene sich anlässlich schriller >Events< selbst feiern zu lassen und derartige Skurrilität auch noch zu fördern, sollten die politisch Verantwortlichen endlich substantielle Aktivitäten im Bereich des grob vernachlässigten Kinderschutzes setzen. Fakt ist: Wer die gleichgeschlechtliche Ehe und das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare fordert, macht sich indirekt des Kindesmissbrauchs schuldig."

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