Grossmann zu EU-Förderungen: Bei Kontrollen nicht übers Ziel schießen

Wien (SK) - "Diese 15a-Vereinbarung ist eine wichtige europarechtliche Vorgabe, um auch weiter EU-Fördermittel lukrieren zu können", so SPÖ-Europasprecherin Elisabeth Grossmann am Mittwoch im Nationalrat. Die Republik hafte für Schäden, die aus falsch vergebenen Fördermitteln erwachsen, hier brauche es Regelungen für die koordinierte Abwicklung, Zuständigkeiten und Kontrolle. ****

Grossmann berichtete auch aus ihrer beruflichen Erfahrung. Als Geschäftsführerin einer Frauenorganisation in der Weststeiermark sei gelungen, mit Projekten, die aus EU-Mittel finanziert wurden, Frauen wieder den Sprung ins Erwerbsleben zu ermöglichen. Allerdings, so die SPÖ-Abgeordnete, sei es nicht immer leicht gewesen, die nötigen Fördermittel zu bekommen. Hürden seien dabei meist die innerstaatlichen Behörden gewesen, die meist "päpstlicher als der Papst" agiert hätten. Deshalb appellierte Grossmann: "Schießen wir bei Kontrollen, Evaluierungen und Dokumentation nicht übers Ziel hinaus. Schließlich soll das Geld den Kernprojekten und nicht der Verwaltung zu Gute kommen." (Schluss) sw

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