WKÖ-Präsident Leitl und Bundespräsident Fischer ehren Berufs-Weltmeister

Duales Ausbildungssystem ist Garant für gut ausgebildete Jugendliche - Leitl: Fortsetzung des erfolgreichen Weges in Zukunft durch lebenslanges Lernen

Wien (PWK963) - 2xGold, 1xSilber und 1xBronze sowie 18
Ehrendiplome für die Bestplatzierten nach den Medaillenrängen - das ist die gute Ausbeute der österreichischen Mannschaft bei der im November zu Ende gegangenen Berufsweltmeisterschaft (worldskills 2007) in Shizuoka/Japan. "Mit diesem Ergebnis konnte das rot-weiß-rote Team an die Erfolge der vergangenen Berufsweltmeisterschaften anschließen. Österreich hat als kleines Land wieder bewiesen, dass es in Punkto Berufsausbildung weltspitze ist", sagte WKÖ-Präsident Christoph Leitl heute, anlässlich einer gemeinsamen Ehrung der WM-Teilnehmer mit Bundespräsident Heinz Fischer in der Präsidentschaftskanzlei. Gleichzeitig wurden auch die 15 österreichischen Teilnehmer der 7. Internationalen Abilympics, der Berufsweltmeisterschaft für Menschen mit Behinderungen, die zeitgleich in Japan stattgefunden hatte, geehrt.

Fischer gratulierte den Jugendlichen zu ihren persönlichen Leistungen und zum Erfolg des gesamten rot-weiß-roten Teams mit dem siebenten Platz in der Nationenwertung. In der europäischen Wertung schaffte Österreich sogar den hervorragenden zweiten Platz hinter der Schweiz. WKÖ-Präsident Leitl sprach seinen besonderen Dank an die ausbildenden Unternehmen, die diesen Erfolg erst ermöglichten, aus. "Qualität und Qualifikation sind die entscheidenden Punkte für den wirtschaftlichen Erfolg und dem sind die österreichischen WM-Teilnehmer gerecht geworden. Das gute Abschneiden des österreichischen Teams bei den Berufs-Weltmeisterschaften ist ein Symbol für die junge Generation in der österreichischen Wirtschaft. Grundvoraussetzung für eine Fortsetzung des erfolgreichen österreichischen Weges werde in Zukunft aber verstärkt ein lebenslanges Lernen sein", so Leitl. Der Erfolg sei eine Bestätigung für das exzellente duale Ausbildungssystem in den österreichischen Betrieben. (BS)

Die österreichischen Medaillengewinner:

Gold:
Anlagenelektrik: Markus Baumgärntner (Julius Blum GmbH, Vorarlberg) Maler: Michael Tobisch (Maler Johann Fischer, Steiermark)

Silber:
CNC-Drehen: Martin Hämmerle (Julius Blum GmbH, Vorarlberg)

Bronze:
Sanitärinstallateur: Christian Wurm (Gerold Steininger Installationen, OÖ)

Die Gewinner der Ehrendiplome:
Polymechanik: Patrick Hofer (Julius Blum GmbH, Vorarlberg) Mechatronik (Teamberuf): Hubert Renoldner & Roland Schmolmueller (Voest Alpine Stahl GmbH, Oberösterreich)
Fliesenleger: Mario Neubauer (Thomas Straka GmbH, Niederösterreich) Spengler: Wilhelm Daniel Strasser (Spenglerei Strasser, Oberösterreich)
Elektroinstallateur: Andreas Indrist (ERA - Elektrotechnik Ramsauer GmbH, Tirol)
Maurer: Werner Hopfgartner (Leyrer + Graf Baugesellschaft mbH, Niederösterreich)
Steinmetz: Philipp Neumann (Kienesberger Steinmetzmeister, Oberösterreich)
Möbeltischler: Ulrich Distelberger (Tischlerei Gerhard Weichselbaum, Niederösterreich)
Bautischler: Roland Fueruter (Huter Möbel, Tirol)
Florist: Martina Schwaiger (Blumenhaus & Stadtgarten Patricia Schwaighofer, Salzburg)
Friseur: Julia Eisenmann (Friseur Hohensinn, Oberösterreich) Konditor: Verena Thaler (Konditorei Peintner, Tirol) Kraftfahrzeugtechnik: Markus Renz (Autohaus Schmal, Niederösterreich) Koch: Peter Troissinger (Restaurant Obauer, Werfen, Salzburg) Restaurantservice: Christina Pachner (Restaurant & Einkehr Verdi, Oberösterreich)
Netzwerktechnik: Andreas Mather (IBM Österreich, Wien)
Grafiker: Martina Stwora (A. ö. Krankenhaus der Elisabethinen Linz -Abt. Neue Medien, Oberösterreich)

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