Haimbuchner: Erstmals wurde eine europaweite Vereinigung der Flüchtlinge und Vertriebenen gegründet

FPÖ begrüßt Zusammenschluss dieser Interessensgemeinschaft der Menschenrechte

Wien (OTS) - "Am 1. Dezember 2007 wurde in Triest die Europäische Union der Flüchtlinge und Vertriebenen gegründet. Diese Interessensgemeinschaft von Organisationen, welche sich aktiv für Menschenrechte und europäische Werte einsetzen wird, spricht nun gegenüber Brüssel mit einer Stimme", so FPÖ-Vertriebenensprecher NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner.

"Die Delegierten von 11 Vertriebenenorganisationen, darunter der VLÖ - Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs, die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich und die Gottscheer Landsmannschaft. Die Satzung wurde von den Delegierten einstimmig gebilligt und gemeinsam mit der Gründungsurkunde unterzeichnet. Bei der Gründungsversammlung wurden Wilhelm von Gottberg, der Landsmannschaft Ostpreußen e. V., Deutschland zum Präsidenten und Ioannis Shekersavvas, Kyrenia Refugees Movement, Zypern, zum Vizepräsidenten der Generalversammlung einstimmig gewählt", erläutert Haimbuchner. "Vom Generalrat wurden ebenfalls einstimmig Massimiliano Lacota, Unione degli Istriani, Italien, zum Generalsekretär und Peter Ludwig, Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich, zum stellvertretenden Generalsekretär gewählt."

"Die jüngere Geschichte Europas war gekennzeichnet vom Schicksal Vertriebener, die sich zusammenschließen, um den Weg der europäischen Versöhnung zu beschreiten", stellt der freiheitliche Abgeordnete fest. Dass diese Vereinigung notwendig sei, zeige sich insbesondere bei den aktuellen Ereignissen rund um die Unantastbarkeitserklärung der Benes-Dekrete, durch das slowakische Parlament, weiters durch die brüske Zurückweisung des Dialogangebots vierer österreichischer Parteien an das tschechische Parlament bezüglich ebendieser menschrechtswidrigen Dekrete und durch die Reaktion der Türkei auf die Verurteilung des Völkermordes und der Vertreibung der Armenier. "So können nun", zeigt sich Haimbuchner zuversichtlich, "Menschenrechte, Entschädigungen und Initiativen zum Dialog gegenüber der EU effektiver eingefordert werden."

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