NEWS: Brutaler BZÖ-interner Streit um 130.000-Euro-Konto.

Ehemaliger Wiener BZÖ- Rathausklub will verbliebene Fördergelder nicht an Partei übergeben und klagt Bank Austria wegen gesperrtem Konto.

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS deckt in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe auf, dass es einen BZÖ-internen Streit um knapp 130.000 Euro gibt, die auf dem Konto 50671240601 bei der Bank Austria gebunkert sind.

Die Gelder stammen aus der Klubförderung der Stadt Wien, Klubabgaben ehemaliger Wiener BZÖ-Politiker aber auch aus Mitgliedsbeiträgen von BZÖ- Mitgliedern.

Der ehemalige BZÖ-Landtagsklub, der von Getreuen des stellvertretenden Klubchefs Herbert Scheibner kontrolliert, will das Geld jedoch nicht kampflos an die finanziell stark angeschlagene Partei, die Parteichef Peter Westenthaler unterstützt, übergeben. Die knappe Begründung: Man habe für "die widmungsgemäße Verwendung" der Gelder zu sorgen.

Das Konto wurde mittlerweile von der Bank Austria eingefroren, die Justiz muss jetzt klären, wer Anspruch auf das Geld hat. Denn der ehemalige Wiener Landtagsklub des BZÖ klagt jetzt die Bank Austria. Die erste Tagsatzung findet am 11. Jänner vor dem Wiener Handelsgericht statt.

Die Wiener Landespartei lässt derzeit prüfen, ob der ehemalige Landtagsklub überhaupt noch klagslegitimiert ist, da das BZÖ seit der letzten Wiener Landtagswahl nicht mehr im Landtag vertreten ist.

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