Regulierungen, Auslandshilfe keine Lösung zum Klimawandel - der Bericht

Wien (OTS) - Ein neuer Bericht *, der am Montag, 3. Dezember, vorgestellt wurde und von 41 Instituten aus aller Welt verfasst wurde, kommt zu den folgenden Schussfolgerungen:

  • Reduktion von Treibhausgasemissionen in den nächsten zwei Dekaden ist kein kosteneffizienter Weg, um gegen den Klimawandel vorzugehen.
  • Todesfälle durch klimabezogene Naturkatastrophen sanken dramatisch seit den 1920 Jahren, was die Folge des Wirtschaftswachstums und der technologischen Entwicklung war. Mit fortgesetztem Wirtschaftswachstum wird die Sterblichkeitsrate weiter fallen, unabhängig vom Klimawandel. (Die Zahl der gemeldeten Naturkatastrophen nahm kontinuierlich seit dem Jahr 1990 aus verschiedenen Gründen zu, einschließlich des Bevölkerungswachstums und Verbesserungen im Kommunikationssystem; der Klimawandel ist höchstwahrscheinlich keine Ursache dafür).
  • Es gibt keine Beweise dafür, dass der Klimawandel eine Zunahme der Krankheiten auslöste. Wenn Hauptursachen von Krankheiten wie Diarrhöe oder Malaria richtig beseitigt werden, wird der Klimawandel ihr Auftreten nicht erhöhen.
  • Die Agrarproduktion übertraf das Bevölkerungswachstum in den letzen 50 Jahren. Mit kontinuierlichen technologischen Verbesserungen wird dieser Trend bis 2100 anhalten, auch wenn die globale Durchschnittstemperatur um 3 Grad Celsius steigt.
  • Wasserknappheit ist ein Problem in vielen Ländern, aber mit einem besserem Management und modernen Technologien kann mehr Wasser für alle zur Verfügung gestellt werden.
  • Millionen von Menschen in armen Ländern sterben gegenwärtig unnötigerweise durch Mangel an Wohlstand und Technologie. Diese Probleme wurden im Allgemeinen verschlimmert - nicht gelindert -durch Auslandshilfe, die unverantwortliche Regierungen unterstützte; die selben, die ihre Bürger unterdrückten, ihnen die Möglichkeit verweigerte, ihr Geschick zu verbessern.
  • Globale Einschränkungen bei Treibhausgasemissionen - mit der Verzögerung des Wirtschaftswachstums und der allgemeinen ökonomischen Entwicklung, die diese mit sich bringen - würden die Fähigkeit von Menschen in armen Ländern untergraben, die Probleme, die sie bewältigen müssen, heute sowie künftig zu lösen.
  • Statt die Einschränkungen von Emissionen und gescheiterte Richtlinien durchzusetzen, sollten sich die Regierungen darauf konzentrieren, die Barrieren für ökonomisches Wachstum abzubauen und die Anpassung konzentrieren, d. h. Barrieren für Handel herabzusetzen und das Management von Wasser sowie Land zu dezentralisieren.

--------------------------------------------------------------------

*The Civil Society Report on Climate Change (Der Bericht der Bürgergesellschaft über den Klimawandel), veröffentlicht von Civil Society Coalition on Climate Change (Koalition der Bürgergesellschaft für den Klimawandel) (www.csccc.info)

Das F. A. v. Hayek Institut und das European Centrum for Economic Growth sind Mitglieder des CSCCC.

Für zusätzliche Informationen, wie eine Kopie des Berichts oder Interviews mit Autoren und Experten, schicken Sie bitte ein E-Mail an office@hayek-institut.at oder rufen Sie Dr. Barbara Kolm unter +43 1 534 51 605 an.

BEMERKUNGEN

Der Bericht der Bürgergesellschaft über den Klimawandel beinhaltet:

Kurzfassung und empfohlene Richtlinien

Von Civil Society Coalition on Climate Change:

"Death and death Rates due to Extreme Weather Events: Global & U. S. Trends, 1900-2006"
["Tod und Sterblichkeitsraten infolge der extremen Wetterereignisse:
Globale und Amerikanische Trends, 1900 - 2006"]
von Indur M. Goklany

"Weathering Global Warming in agriculture and Forestry: It can be done with free markets"
["Durchsehen von der Globalerwärmung in Agrikultur und Forstwirtschaft: Das kann man mit freien Märkten machen"]
von Douglas Southgate und Brent Sohngen

"The Political Economy of Global Warming, Rent Seeking and Freedom" ["Die politische Ökonomie der Globalerwärmung"]
von Wolfgang Kasper

Über die Civil Society Coalition on Climate Change (Koalition der Bürgergesellschaft für den Klimawandel)

Die Koalition der Bürgergesellschaft für den Klimawandel strebt an, der Öffentlichkeit Wissenschaft und Ökonomie des Klimawandels auf unabhängige Art und Weise zu vermitteln. Sie wurde als Antwort zu den vielen unausgewogenen und schwarzmalerischen Behauptungen über menschenbedingten Klimawandel gegründet, die verwendet werden, um Interventionen und Regulierungen zu rechtfertigen.

Die Koalition besteht aus über vierzig unabhängigen Organisationen, die das Bekenntnis zur Verbesserung des allgemeinen Verständnisses über zahlreiche Angelegenheiten der öffentlichen Ordnung teilen. Alle von ihnen sind gemeinnützige Organisationen, die von politischen Parteien und von Regierungen unabhängig sind.

Eine Liste der Mitglieder ist bei www.csccc.info/members.php vorhanden.

ZITATE

Bemerkungen zur Berichtsabgabe von Barun Mitra, India’s Liberty Institute, eine der 41 Organisationen, die den Bericht veröffentlichte, sagte:

"Die Auferlegung von globalen Limits für Treibhausgasemissionen wäre unmoralisch, weil sie damit enden würde, dass Arme von heute zu Gunsten Reicher von morgen zahlen würden."

Kendra Okonski, Environment Programme Director von International Policy Network sagte:

"Kyoto 2 ist eine falsche Lösung. So ein Abkommen würde Milliarden von armen Menschen verletzen: Es würde Energie und energieabhängige Technologien, wie beispielsweise sauberes Wasser, noch teurer machen, was die Armut endlos fortsetzen würde."

Rückfragen & Kontakt:

F.A.v.Hayek Institut
Wipplingerstraße 25
A-1010 Wien
Phone: +43/1/534 51-218
Fax: +43/1/ 534 51-8605
e-mail: office@hayek-institut.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0009