Acht österreichische Teilnehmer bei EU-Seminar zu Wasserprojekten in Brüssel

Seminar informiert über Prioritäten für künftige Projekte von IPA (Heranführungshilfe) und ENPI (Europäischen Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstrument)

Wien (PWK960) - Wasserprojekte im Rahmen von EU-Außenhilfsprogrammen stehen heute Mittwoch im Mittelpunkt des Sektorseminars in Brüssel, das vom EU-Büro der Wirtschaftskammer Österreich und der ADA gemeinsam mit den Ständigen Vertretungen von weiteren 19 EU-Mitgliedstaaten organisiert wird. Rund 130 Unternehmen aus 17 EU-Mitgliedstaaten nehmen an der Veranstaltung teil, darunter acht Teilnehmer aus Österreich.

Nach der Begrüßung durch Richard Weber, den stellvertretenden Generaldirektor von EuropeAid, informiert die Europäische Kommission über die Prioritäten für künftige Projekte in den Bereichen Abwasser und Wasserversorgung im Rahmen des Instruments für die Heranführungshilfe (IPA) und des Europäischen Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstruments (ENPI). Weitere Schwerpunkte sind Geschäftschancen im Rahmen des 10. Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) sowie Wasserprojekte in Polen, die durch den Kohäsionsfonds der EU finanziert werden. Ein Einführungsseminar für Unternehmen ohne Erfahrung mit EU-Außenhilfsprogrammen vermittelt praktische Tipps für die Teilnahme an Ausschreibungen.

"Die Seminare bieten Unternehmen, insbesondere Konsulenten, die Möglichkeit, mit potenziellen Kooperationspartnern aus der EU Kontakte zu knüpfen und somit den Grundstein für eine spätere Kooperation bei einer Ausschreibung im Rahmen von EU-Drittstaatenprogrammen zu legen", sagt die Leiterin des EU-Büros der WKÖ, Barbara Schennach.

Die Ständigen Vertretungen von mittlerweile 20 EU-Mitgliedstaaten organisieren - teilweise über ihre Wirtschafts- und Handelskammern oder Exportagenturen - seit 1998 zweimal pro Jahr die sogenannten "Sektorseminare". Seit 1998 haben bereits über 200 österreichische Firmen teilgenommen. Ziel der Veranstaltung ist einerseits, Unternehmen aus erster Hand über Projekte in den Bereichen Verkehr, Umwelt, Energie etc. zu informieren, die über die Außenhilfsprogramme der EU ausgeschrieben werden. Weiters wird den teilnehmenden Unternehmen eine "Kontaktbörse" mit Unternehmen aus anderen EU-Mitgliedstaaten geboten. (Ne)

Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage der Sektorseminare:
www.sectorseminars.eu

Rückfragen & Kontakt:

EU-Büro der Wirtschaftskammer Österreich
Mag. Franziska Annerl,
Tel.: +32/474/472594

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