GPA-DJP: Mindestlohntarif für private Bildungseinrichtungen steigt um drei Prozent

Tarif gilt für Bildungseinrichtungen, die keiner kollektivvertragsfähigen Körperschaft angehören

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - Die Gehälter der Beschäftigten von privaten Bildungseinrichtungen, die keiner kollektivvertragsfähigen Körperschaft angehören, steigen mit 1.1. 2008 um drei Prozent. ++++

"Mit dieser Erhöhung, die im Bereich der zuletzt getätigten Kollektivvertragsabschlüsse in Industrie und Dienstleistungsbereich liegt, konnte erreicht werden, dass dieser Zukunftsbereich nicht den Anschluss an die Einkommensentwicklung anderer Branchen verliert", freut sich Anita Stavik, die Verhandlerin der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP).

Ein Mindestlohntarif wird vom Bundeseinigungsamt auf Antrag einer kollektivvertragsfähigen Körperschaft festgelegt. Er gilt für ArbeitnehmerInnen, für die auf Arbeitgeberseite keine derartige Körperschaft existiert. Für die Beschäftigten in Bildungseinrichtungen, die der Berufsvereinigung der Arbeitgeber privater Bildungseinrichtungen (BABE) angehören, gilt seit 1. April 2005 ein eigener Kollektivvertrag.

Die GPA-DJP bietet allen Beschäftigten im privaten Bildungsbereich unter www.gpa-djp.at/education eine eigene Plattform zur Durchsetzung ihrer vielschichtigen Probleme, wie etwa die Freier DienstnehmerInnen an.

ÖGB, 5. Dezember 2007 Nr. 723

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