Bures gratuliert erster Sektionschefin im Justizministerium

"Wir brauchen mehr Frauen an der Spitze" - Anteil der Sektionschefinnen liegt bei knapp 16 Prozent

Wien (OTS) - Frauenministerin Doris Bures freut sich über die
erste weibliche Sektionschefin im Justizministerium und gratuliert der künftigen Chefin der Verwaltungs- und Personalsektion, Constanze Kren, sehr herzlich. "Wir brauchen mehr Frauen an der Spitze - nicht nur aus Gründen der Geschlechtergerechtigkeit, sondern auch, weil wir nicht auf eine Hälfte der klugen Köpfe, nämlich auf die der Frauen, verzichten können", sagt Bures.

Im öffentlichen Dienst sind rund 133.000 Personen beschäftigt. Der Frauenanteil beträgt bundesweit rund 38 Prozent. In den Führungsetagen sind Frauen zwar immer noch deutlich in der Minderheit (von 69 Sektionleitungen sind 11 Frauen), aber sie werden mehr:
Während im Jahr 1995 der Anteil der weiblichen Sektionsleitungen noch bei 2,5 Prozent lag, stieg er auf 10,6 Prozent im Jahr 2006 und liegt nunmehr bei knapp 16 Prozent.

Um diesen Trend fortzusetzen, bzw. zu beschleunigen, hat Ministerin Bures bereits das Dienstrecht des Bundes reformiert:
Demnach muss im Ausschreibungstext die Gewichtung der erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten ab Jänner offen gelegt werden, d.h. man weiß schon vorher, wie die Fähigkeiten der BewerberInnen im Auswahlverfahren gewichtet werden und kann so nachher die Entscheidung besser nachvollziehen. Bures: "Unser Rezept heißt Transparenz. Benachteiligungen werden besser sichtbar - und man kann somit auch leichter rechtlich gegen Diskriminierungen vorgehen." Außerdem wird in der vom Bund in die Begutachtungskommission entsandten Personen halbe-halbe gelten. Rein männlich besetzte Begutachtungsgremien werden damit der Vergangenheit angehören.

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