GPA-DJP: Sozialrechtliche Absicherung für Freie DienstnehmerInnen endlich erreicht

Wichtiger Schritt in Richtung Gleichstellung aller ArbeitnehmerInnen

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - "Unsere langjährigen Forderungen haben endlich zum Erfolg geführt", freut sich Randolf Destaller von der Interessengemeinschaft work@flex in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP). "Freie DienstnehmerInnen sind ab 1. Jänner 2008 sozialrechtlich gleichgestellt. Dies ist ein hart erkämpfter Schritt zur Gleichstellung aller ArbeitnehmerInnen." ++++

Das heute im Parlament beschlossene Paket beinhaltet die Arbeitslosenversicherung für Freie DienstnehmerInnen sowie die Einbeziehung in die Abfertigung Neu und in den Insolvenzfonds. Das Krankengeld von der Gebietskrankenkasse wird einkommensabhängig. Derzeit übernimmt die Kasse zwar die Behandlungskosten für die Freien DienstnehmerInnen, einen Anspruch auf Krankengeld gibt es jedoch nicht.

"Es bleibt trotzdem noch einiges zu tun - freie Dienstverträge beinhalten u.a. keinen bezahlten Urlaub, kein 13. und 14. Monatsgehalt und sie fallen nicht unter das Arbeitszeitgesetz. Wir werden sehr genau darauf achten, dass Arbeitslose vom AMS nicht in freie Dienstverträge gedrängt werden und dann Umgehungsverträge wieder zunehmen", erklärt Claudia Kral-Bast, Geschäftsbereichsleiterin in der GPA-DJP.

"Unser nächstes Ziel ist es, kollektivvertragliche Mindeststandards auch für Freie DienstnehmerInnen abzusichern", so Kral-Bast abschließend.

ÖGB, 5. Dezember 2007 Nr. 721

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