ARBÖ begrüßt "Aus" für Licht am Tag

Kein Zwang zur Umrüstung - Freiwilliges Einschalten straflos möglich

Wien (OTS) - Der ARBÖ begrüßt die Abschaffung von Licht am Tag ab 1. Januar 2008, die heute im Nationalrat auf Vorschlag von Bundesminister Werner Faymann beschlossen wird und für die sich der ARBÖ eingesetzt hat. "Wir freuen uns über die Koalition der Vernunft", sagt der geschäftsführende Vizepräsident des ARBÖ Dr. Herbert Grundtner. "74 Prozent unserer Mitglieder sind gegen Licht am Tag."

Besonders positiv ist aus Sicht des ARBÖ, dass kein Autofahrer gezwungen wird das automatische Einschalten des Abblendlichtes bei jedem Starten wieder rückgängig zu machen und für die zwölf Prozent betroffenen Autofahrern somit keine zusätzlichen Kosten anfallen. Wer will kann auch in Zukunft in Österreich bei Tag das Abblend-, Nebel-oder echtes Tagfahrlicht freiwillig einschalten, ohne dafür bestraft zu werden. Umweltmäßig werden durch den Wegfall des Lichtzwangs am Tag laut Ministerium jährlich 250.000 Tonnen CO2 eingespart. Das ist in einem einzigen Jahr fast drei Mal soviel, wie durch das neue NoVA-Modell in vier Jahren.

Im Nationalrat beschlossen wird heute eine weitere langjährige Forderung des ARBÖ: Allen Kindern und Schülern, die mit Bussen in die Schule oder in den Kindergarten gefahren werden, steht künftig ein gesicherter Sitzplatz zu, ausgenommen bei Linienbussen. "Das bringt mehr Sicherheit für unsere Jüngsten," freut sich Grundtner.

Der ARBÖ steht zu der ebenfalls heute vom Nationalrat zu beschließenden Strafverschärfung für alle Autofahrer, die hinter dem Steuer ohne Freisprechanlage telefonieren. Die Geldstrafe wird einheitlich von 25 Euro auf 50 Euro verdoppelt. Um gestraft zu werden müssen auch in Zukunft handytelefonierende Autofahrer von der Polizei angehalten werden. "Der pädagogische Effekt ist größer, wenn man sofort zahlen muss," so Dr. Grundtner.

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