AK: Neuer Fahrplan und neue Belastungen für PendlerInnen!

AK Wien PendlerInnentag: Neuer AK Pendlerfahrplan am 6.12. auf Wiener Bahnhöfen und U-Bahnstationen

Wien (OTS) - Schon wieder teurere Arbeitswege: Ab 9. Dezember müssen PendlerInnen bis zu drei Euro für die ÖBB-Wochenkarte und bis zu sechs Euro für die ÖBB-Monatskarte drauflegen. "Pendeln kostet nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch viel Geld", sagt AK Präsident Herbert Tumpel, "und es kann nicht sein, dass der Weg zur Arbeit schon wieder teurer wird." Damit muss Schluss sein. Die PendlerInnen brauchen einen gerechten Ausgleich. Daher verlangt die AK: Bei der nächsten Steuerreform muss auch für PendlerInnen mehr im Geldbörsel bleiben. Denn Pendlerzuschlag und -pauschale decken nur einen Teil der hohen Kosten ab. Als Service für PendlerInnen gibt’s morgen beim AK PendlerInnentag den neuen AK Pendlerfahrplan auf Bahnhöfen und U-Bahnen.

Die Tariferhöhung der Bahn ab 9.12. trifft wieder hauptsächlich die PendlerInnen. "Das ist die sechste Preiserhöhung der ÖBB seit 2000, das ist unakzeptabel", sagt Tumpel. Die Bahn wird die Wochen-und Monatskartenpreise auf pendlerrelevanten Strecken um bis zu 12,5 Prozent erhöhen. Der VPI hat sich im Vergleich zum letzten Jahr um 2,4 Prozent erhöht. Tumpel befürchtet, "dass die Verkehrsverbünde bald nachziehen werden." Auch Auto-PendlerInnen zahlen durch hohe Steuern und Rekord-Spritpreise ständig drauf.

"Die Pendler müssen endlich entlastet werden", fordert Tumpel. Die AK will eine Umwandlung des Pendlerpauschales in einen Absetzbetrag mit Negativsteuer - das kommt allen PendlerInnen zu Gute. Das Pendlerpauschale wurde zwar im Juli erhöht und die AK erreichte für Wenigverdiener einen Pendlerzuschlag - "aber das ist zu wenig, da die Kosten explodiert sind und die Pendler teilweise draufzahlen", so Tumpel.

Ab 9. Dezember gilt der neue ÖBB-Fahrplan. Die AK hat für PendlerInnen Verbesserungen erreichen können. Dazu zählt zB der von der AK geforderte 10-Minuten-Takt auf der S45-Vorortelinie in Wien während der Hauptverkehrszeiten, zwischen 6.00 und 9.00 Uhr, 15.00 und 19 Uhr. Und es kommt ein schneller Regionalexpress vom Franz Josefs Bahnhof um 17.16 Uhr, der in einer knappen Stunde in Krems ist. Aber: Manche PendlerInnen sind nach wie vor schlecht dran. Die Wien-PendlerInnen aus Ziersdorf und dem Waldviertel zB fahren nun wesentlich länger nach Wien als noch vor ein paar Jahren. Vor allem, weil sie durch Stopps in Absdorf-Hippersdorf oft bis zu zehn Minuten warten müssen. Und es bleiben auch wichtige PendlerInnenwünsche auf der Strecke, so lange die Pendlerzüge nach Wien in der Morgenspitze an manchen Tagen im Stau stehen. Die AK bleibt dran.

Morgen, Donnerstag, gibt es wieder den AK PendlerInnentag an Wiener "BahnpendlerInnen-Bahnhöfen" und U-Bahnstationen. Die Pendlerfahrplan-Verteilaktionen finden statt am West-, Südbahnhof, Wien Praterstern, Franz Josefs Bahnhof, Bahnhof Floridsdorf, Hütteldorf, Liesing, Meidling, Stadlau und in den U-Bahnstationen Philadelphiabrücke, Kagran, Spittelau, Südtiroler Platz, Reumann-, Karls-, Schwedenplatz, Schottentor.

SERVICE: Den AK Pendlerfahrplan können Sie auch kostenlos bestellen - Bestelltelefon: 01 310 00 10 392; E-Mail:
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