Kranzl verleiht ÖGUT-Umweltpreis

Es braucht mehr Frauen in naturwissenschaftlichen, technischen Bereichen

Wien (SK) - Staatssekretärin Christa Kranzl verlieh Dienstagabend in der BACA den 22. ÖGUT-Umweltpreis 2007. In einem Interview betonte Kranzl die Wichtigkeit von Projekten und Programmen im Sektor Innovation und Technologie im Bundesministerium für Verkehr, Infrastruktur und Technologie. Ein besonderes Anliegen sei ihr hierbei das Projekt FEM-Tech, zur Erhöhung der Chancengleichheit im Bereich Forschung und Technologie. Auch das Programm "Innovationsscheck" habe schon nach vier Wochen alle Erwartungen übertroffen. ****

FEM-Tech sei ein "spezielles Frauenprogramm, mit dem ich versuche, Karrieren von Frauen in naturwissenschaftlich- technischen Bereichen zu forcieren", erläuterte Kranzl. Gerade in diesem Bereichs wünsche sie sich "mehr Frauen in vielen Positionen". Mit dem Programm FEM-Tech sollen, durch ein "Förderangebot für forschungs- und technologieintensive Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen", strukturelle Veränderung zur Erhöhung der Chancengleichheit umgesetzt werden. Zusätzlich gäbe es auch eine Datenbank, in die sich schon über 750 hoch qualifizierte Frauen eingetragen hätten, und die Nominierung einer FEM-Tech Expertin des Monats. "Denn es geht darum, die Leistung der Frauen auch sichtbar zu machen und dadurch anderen Frauen Mut zu geben", so Kranzl.

Innovationsscheck übertrifft alle Erwartungen

Mit dem Programm "Forschung schafft Arbeit" sollen Klein- und Mittelbetriebe (KMU)mit Innovationsideen der Einstieg in das System der Forschungsförderung ermöglicht werden. Der Innovationsscheck zu 5.000 Euro sei hierbei "ein Zuckerl, um die Aufmerksamkeit zu erreichen". Es gehe darum zu verdeutlichen, dass es "bei Innovation nicht auf die Unternehmensgröße ankommt", erklärte die Staatssekretärin. Bei der Abwicklung der Antragsstellung habe sie darauf geachtet, dass "es eine einfache Handhabung ist". Nach erst vier Wochen, seit denen das Projekt "Innovationsscheck" gestartet wurde, hätten schon 382 Einrichtungen einen Antrag eingereicht. "Das übertrifft alle Erwartungen und es gibt vielfältige, ausgeklügelte und gute Ideen", verkündete Kranzl stolz.

Das Programm "Nachhaltig Wirtschaften" mit den Programmlinien "Haus der Zukunft", "Energiesysteme der Zukunft" und "Fabrik der Zukunft" sei "eines der ersten Forschungs- und Technologieprogramme zum Thema Nachhaltigkeit europaweit" gewesen, betonte die Staatssekretärin. Diese Programme hätten, unter anderem, zu wesentlichen Beiträgen im Bereich erneuerbare Energien geführt - "die Pilotprojekte sind Vorzeigeprojekte", unterstrich Kranzl. Auch zum Träger der Passivhausentwicklung in Österreich habe man sich entwickelt. "Wir haben hier viel Know-how, das wir weitergeben können", so Kranzl. (Schluss) ar

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