Krankenkassen: Statt Steuerreform weitere Mehrbelastung für die Wirtschaft!

Krenn: "Forderungen Dorners sind ein bösartiger Witz der heimischen Wirtschaft gegenüber!"

Wien (OTS/RFW) - Vehement gegen die Vorschläge von Ärztekammerpräsident Dorner, die maroden Krankenkassen durch die Erweiterung der Beitragsgrundlagen und einer Wertschöpfungsabgabe für Unternehmer zu sanieren, spricht sich Matthias Krenn, WKÖ-Vizepräsident und stellvertretender Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender und Unabhängiger (RFW) aus:
"Dorner sollte sich besser informieren, bevor er derlei Aussagen tätigt und utopische Forderungen stellt", so Krenn in einer Aussendung.

Krenn findet es jedenfalls eine Frechheit, dass Dorner von explodierenden Gewinnen und fallender Lohnquote bei den heimischen Wirtschaftstreibenden spricht, und daraus schließt, dass der Arbeitgeberanteil zur sozialen Krankenversicherung neu berechnet werden muss: "Der Unternehmer wird nicht seinen Kopf für das unfähige Management der Krankenkassen, und hier vor allem der Wiener Gebietskrankenkasse, hinhalten. Die heimischen Wirtschaftstreibenden, die täglich am Markt ums Überleben kämpfen, können und dürfen nicht noch weiter belastet werden", so Krenn.

Andererseits wird einmal mehr deutlich, dass zu viele Kassen mit ebenso zu vielen Management- und Funktionärshorten nicht dazu in der Lage sind auch die eigenen Unfähigkeiten zu beheben. Krenn fordert einmal mehr die Zusammenlegung der Kassen, und damit die Reduktion auf eine professionelle Management- und Verwaltungsebene. Auf keinen Fall dürfen die heutigen Verantwortungsträger in den Kassen mit den Sanierungsaufträgen beauftragt werden, was den Bock zum Gärtner machen würde.

Krenn rät Ärztekammerpräsident Dorner sich mit den Verantwortlichen in der Regierung zusammen zu setzen und so rasch als möglich eine Lösung zu finden um das Finanzdesaster der Krankenkassen nach Möglichkeit zu minimieren: "Aber nicht auf dem Rücken der heimischen Unternehmer, die schon bisher ein großes Stück dazu beitragen, dass das Gesundheitssystem in Österreich bisher mehr als gut funktioniert hat. Jetzt sind die Verantwortlichen an der Reihe endlich konstruktive Lösungen zu finden, wie das gute Niveau der heimischen Gesundheitsversorgung gewährleistet werden kann", so Krenn abschließend. (gg)

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