• 02.12.2007, 10:08:53
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Giselbert Hoke präsentiert seine Werke in der Villa Manin bis 6. Jänner 2008

LH Haider: Damit wurde Wunsch des Künstlers erfüllt - Wichtige Euregio- Initiative

Klagenfurt (LPD) - "Es ist eine große Ehre und tiefe Freude in der
Villa Manin ausstellen zu können", freute sich Giselbert Hoke und
dankte allen Beteiligten. Der nunmehr 80jährige Hoke zählt zu den
bedeutendsten Künstlern Österreichs und Kärntens. Seit 50 Jahren
arbeitet er in seinem Werkhaus in Kärnten. Am Samstagabend wurde die
Ausstellung in der Villa Manin in Codroipo bei Udine im Beisein des
Künstlers von Kulturreferent Landeshauptmann Jörg Haider und dem
Kultur-Assessore von Friaul-Julisch Venetien, Roberto Antonaz, sowie
dem Präsident des Kunstzentrums Villa Manin, der auch Bürgermeister
von Codroipo ist, Vittorino Boem, bei großem Publikumsandrang
feierlich eröffnet. Ebenfalls zur Eröffnung gekommen waren der
Kurator der Ausstellung, Wieland Schmied, und Magdalena Felice vom
Museum Moderner Kunst Kärnten (MMKK).

Der Landeshauptmann wies auf die erfolgreiche Hoke-Ausstellung
NADA im MMKK 2006/2007 hin. Die derzeitige Ausstellung ist ein
Konzentrat der MMKK-Ausstellung und läuft als Kooperationsprojekt
zwischen dem MMKK und der Villa Manin bzw. Kärnten und Friaul-Julisch
Venetien in der Villa Manin bis 6. Jänner 2008.
Diese Ausstellung im einzigartigen Ambiente der Villa Manin sei ein
doppeltes Geschenk, erläuterte der Landeshauptmann. Einmal gehe damit
ein großer Wunsch des Künstlers anlässlich seines 80. Geburtstages in
Erfüllung, zum zweiten würden damit die Besucher mit großartigen
Werken belohnt. Mit dem Präsident von Friaul-Julisch Venetien,
Riccardo Illy, sei es möglich gewesen, einen Ausstellungstermin
kurzfristig fixieren zu können.

Es handle sich um die erste gemeinsame Ausstellung nach Bildung
der Euregio, führte Haider aus. Die Ausstellung diene auch als großer
Auftakt zu weiteren grenzüberschreitenden Kulturaktivitäten zwischen
den Partnerländern. Somit habe sie auch symbolischen Charakter. Auch
der neu ausgebaute Klagenfurter Bahnhof werde durch die Hoke-Fresken,
die im Jahre 1955 große Proteste ausgelöst hatten, stark aufgewertet,
erwähnte Haider.

Ausstellungskurator Wieland Schmied hob die Bandbreite des
Schaffens von Hoke hervor, von den Landschaften über Akte, Figuren
hin zu Abstraktem. Die hier gezeigten großflächigen Bilder aus den
letzten zehn bis 15 Jahre könnten auch in Weltmetropolen ausgestellt
werden, sie seien sehr beeindruckend und viel sagend.

Der vielgereiste Künstler Hoke wies auf seine große Verbundenheit
zu Friaul-Julisch Venetien hin. Für ihn sei der Tagliamento das Herz
dieser Region und der schönste Fluss der Welt.
Assessore Antonaz aus Triest hob ebenfalls die große Bedeutung des
Künstlers und der Ausstellung hervor. Kulturprojekte und
grenzüberschreitende kulturelle Aktivitäten wie diese seien auch
wirklich nachhaltig, so Antonaz.

In der Ausstellung in der Villa Manin liegt der Fokus auf den
namenlosen großen Bildern der letzten Jahre. Ein paar Figuren und die
Plein-Air Arbeiten aus Italien - vor allem aus Friaul und der
Toskana, die für den Künstler immer eine besonders wichtige Rolle
spielten - ergänzen diese. Sie geben einen Einblick in das
reichhaltige Schaffen dieses großen österreichischen und Kärntner
Künstlers.

In weiteren Räumen der Villa Manin ist derzeit auch das Schaffen
mehrerer österreichischer und Kärntner Künstler (darunter Hans
Schabus und Heimo Zobernig) zur zeitgenössischen Österreichischen
Skulptur unter dem Motto "Hard Rock Walzer" (bis 25. März 2008) zu
sehen.

An der Ausstellungseröffnung haben viele KärntnerInnen
teilgenommen, unter ihnen: Claudia Haider, Hokes Gattin Christa
Binder, Landesamtsdirektor Reinhard Sladko mit Gattin Ingrid,
Landesamtsdirektor-Stellvertreter Dieter Platzer, Bürochefin (LHStv.
Dörfler) Betriebswirtin Gerhild Hubmann, Konsul Horst Schumi,
Kulturmanagerin Cornelia Haider und Kunst- und Werner-Berg-Experte
Harald Scheicher.

Nähere Infos unter www.villamanincontemporanea.it,
[email protected]

(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

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