BZÖ zeigt KPÖ-Stadträtin Kahr beim Grazer Menschenrechtsbeirat an

Menschenrechtsbeirat kann jetzt zeigen, ob er auf der Seite der Grazer steht

Graz (OTS) - Das BZÖ hat sich mittels eines offenen Briefs heute
an den Grazer Menschenrechtsbeirat gewandt. Grund dafür sind die vorgestern getätigten Äußerungen von KPÖ-Stadträtin Kahr, wonach die Parteien ausschließlich Diener der "Herrenmenschen" wären.

"Ich will Diener der Grazerinnen und Grazer sein, aber sicherlich nicht Diener der Nazi-Schergen, wie es mir diese Frau Kahr unterstellt. Damit beschimpft Kahr in skandalöser Art und Weise offensichtlich auch alle Grazerinnen und Grazern als NS-Herrenmenschen-Rasse und unsere Wähler als Nazischergen. Der bisher unnötige Menschenrechtsbeirate der Stadt Graz kann jetzt zeigen auf welcher Seite er steht. Jedenfalls werden wir dieser Generalbeschimpfung der Parteien und damit auch der Wähler dieser Parteien in Graz mit einer Anzeige beim Menschenrechtsbeirat Einhalt gebieten. Wir lassen es nicht zu, dass eine wildgewordene Gesinnungsterroristin ihr Versagen im Wohnbau mit Beschimpfungen übelster Art und Weise kaschiert", so der BZÖ-Spitzenkandidat bei der Grazer Gemeinderatswahl, Generalsekretär Gerald Grosz am Samstag.

Der Begriff "Herrenmenschen und Untermenschen" stehe nicht nur für eine verheerende Nazi-Rassenideologie, die behinderten Menschen, Menschen anderer Religion und Sexualität das Leben gekostet hat, sondern stand bis vor wenigen Jahren auch für die Apartheid, die grausame und tödliche Verfolgung in Südafrika. Diesen Ausspruch haben sich kein Grazer und keine Grazerin, kein Kandidat und keine Partei verdient, so Grosz

"Nur weil ich mich den Grazerinnen und Grazern, deren Menschenrechte tagtäglich mit Füßen getreten werden, verpflichtet fühle, bin ich und kein Grazer ein Nazi-Scherge. Nur weil ich auf das Desaster der KPÖ-Wohnungspolitik hinweise und endlich einer in Graz die Wahrheit sagt, kann und darf man nicht so weit gehen und mit Vernichtungssprüchen Politik machen", so Grosz in seiner Erklärung.

"Kahr hat nicht nur das BZÖ damit tituliert, sondern alle Parteien des Parlaments. Und ich stelle eines klar: Auch wenn die Spitzenkandidatin der FPÖ, Frau Winter, ein wenig unbeholfen und hysterisch agiert und wahrscheinlich bei ihren zahllosen stotternden Äußerungen offensichtlich ja selbst nicht glaubt, was sie sagt: Auch diese Dame und ihre Partei haben es nicht verdient, als Scherge der Apartheid in Südafrika oder des NS-Regimes zu stehen", stellt Grosz abschließend fest.

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