WKÖ-Hochhauser bei Energy Globe Austria: Österreichs Wirtschaft zählt zu Technologieführern bei Ökoenergie und Energieeffizienz

Wirtschaftskammer unterstützt "Umwelttechnik-Wirtschaft" weit über die rot-weiß-roten Grenzen hinaus

Wien (OTS) - Das Vorantreiben erneuerbarer Energien sei für die österreichische Wirtschaft eines der Top-Themen der Zukunft, stellte Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich, anlässlich des Energy Globe Austria Freitagabend in Wels fest. "48 % unserer Mitglieder halten dieses Thema für sehr wichtig, 35 % für wichtig."

Die rasante Entwicklung der rot-weiß-roten Umwelttechnik-Branche in den vergangenen 10 Jahren belegt, dass es sich dabei nicht um leere Worte handelt. Der Umsatz der österreichischen Umwelttechnik-Wirtschaft beläuft sich auf rund 3,8 Milliarden Euro, die Branche beschäftigt inklusive des laufenden Betriebs der Anlagen rund 20.000 Menschen. Bemerkenswert ist auch die Exportquote von 65 %.

"In Sachen Ökoenergie und Energieeffizienz zählen die österreichischen Unternehmen weltweit zu den Technologieführern. Umso mehr freut es mich, dass diese herausragenden Leistungen mit dem Energy Globe vor den Vorhang gebracht werden", so Hochhauser, die den diesjährigen Award in der Kategorie "Wasser" an die Teppichwäscherei "Bischof" überreichte. Der Wiener Betrieb setzt bei der Teppich- und Polstermöbelreinigung einen speziellen Mix aus Mikroorganismen (Milchsäurebakterien, Hefe und Photosynthesebakterien) ein. "Diese wie alle anderen Preisträger leisten mit ihrem Know-how und ihren innovativen Ideen einen wichtigen Beitrag für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserem Planeten."

Hochhauser unterstrich, dass die Wirtschaftskammer die österreichische "Umwelttechnik-Wirtschaft" mit großem Engagement national und auch weit über die rot-weiß-roten Grenzen hinaus unterstützt. "Über das Netzwerk Umwelt- und Energietechnik International - kurz NUI genannt - erleichtert die WKÖ vor allem den in der Umwelt- und Energietechnik vorherrschenden Klein- und Mittelbetrieben den Zugang zu den vielen 'Emerging Markets'."

Auch im eigenen Bereich geht die WKÖ mit gutem Beispiel voran. So wird beim derzeitigen Umbau des "Hauses der Wirtschaft" in Wien die gesamte Fassade des Gebäudes thermisch saniert. Mit 500 m2 wird eine der größten fassadenintegrierten Photovoltaikanlagen Österreichs errichtet. "Damit leistet die WKÖ nicht nur einen wichtigen Beitrag zum innerstädtischen Klima- und Umweltschutz, sondern demonstriert auch eindrucksvoll die hohen Standards der österreichischen Energie-und Umwelttechnologie", so Hochhauser abschließend.

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