ANSCHOBER: Ultimatum für Sicherheitsnachrüstungen in Temelin

Nächste Kommissionssitzung am 17. Dezember muss Durchbruch für Entschärfen der Sicherheitsrisken in Temelin bringen - sonst ist der Bundeskanzler am Zug

Linz (OTS) - Mit den Ergebnissen der beiden bisherigen Sitzungen
der interparlamentarischen Temelin-Kommission ist das Land Oberösterreich unzufrieden. Vor allem in den wichtigsten drei Risikobereichen - Versprödung, Sicherheitsventile, 28,8m-Bühne hat es die Aufklärungen, Verbesserungen und Weichenstellungen für Nachrüstungsmaßnahmen nicht gegeben, die notwendig wären und einer Umsetzung des Melker Übereinkommens entsprechen würden.
Anschober: "Die Temelin-Kommission hat Verbesserungen beim Informationsfluss gebracht, aber entscheidend sind die Sicherheitsverbesserungen in Temelin, die erreicht werden. Und da gibt es bei den wichtigsten drei Sicherheitsproblemen keine wesentlichen Fortschritte. Damit die Temelin-Kommission zu keiner Verzögerungsstrategie wird, müssen jetzt auch in diesen Kernbereichen konkrete Weichenstellungen erzielt werden. Die nächste Kommissionssitzung am 17.Dezember wird darüber die Entscheidung bringen, ob dies in einem verantwortbaren Zeitraum möglich sein wird. Kommt es auch bei diesem Termin zu keinen wesentlichen Fortschritten in Richtung Klärung und Reparatur der Sicherheitsrisken, ist Bundeskanzler Gusenbauer gefordert."
Anschober verweist darauf, dass neben den drei wichtigsten Sicherheitsrisken sich zusätzlich auch viele Fragen zum geplanten Brennstoffwechsel und zur Rückkehr zum russischen Brennstoff stellen - auch diese Fragen müssen im Rahmen der nächsten Temelin-Kommission aufgeklärt werden.

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