Neues Weltbank-Zentrum für Südosteuropa und Zentralasien kommt nach Wien

Vizekanzler Molterer eröffnet gemeinsam mit Weltbank-Vizepräsident Katsu neues Weltbank-Büro

Wien (OTS) - Heute wird in einem feierlichen Festakt das neue
Büro der Weltbankgruppe, das Centre for Financial Reporting Reform, durch Vizekanzler Finanzminister Wilhelm Molterer, EU-Kommissar Charlie McCreevy und den für Europa und Zentralasien zuständigen Weltbank-Vizepräsidenten Shigeo Katsu eröffnet.

"Das neue Weltbank-Büro zeigt, dass die Weltbank noch näher zu ihren Partnern kommt und so ihre Aufgaben - in Kooperation mit der EU -noch besser und effizienter wahrnehmen kann. Wir können so die Services in den neuen EU-Mitgliedsstaaten sowie in den Ländern Südosteuropas und Zentralasiens weiter verbessern. Näher an unseren Partnern bedeutet vor allem auch ein noch besseres Verständnis für die Situation vor Ort und damit eine Partnerschaft für gute wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Ich freue mich, mit Österreich kooperieren zu können, um ein höheres Qualitätsniveau für unsere Klienten anbieten zu können", sagte Weltbank-Vizepräsident Katsu bei der Eröffnung.

Vizekanzler Molterer zeigte sich erfreut, dass sich die Weltbank für den Standort Wien entschieden habe. Das neue Weltbank-Büro leiste wichtige Arbeit in dynamischen Wachstumsmärkten. "Das ist ein Beitrag für eine noch stärkere Kooperation in und mit den EU-Staaten. Die europäischen und österreichischen Unternehmen haben großes Interesse an stabilen Finanzsektoren, starken Märkten und dynamischen Wirtschaftsstandorten in der Region Südosteuropa und Zentralasien. Damit werden eine noch intensivere Kooperation und eine Dynamisierung von internationalen Investments sichergestellt. Das stärkt auch den internationalen Wirtschaftsstandort Österreich. Aus diesem Grund haben wir uns - gemeinsam mit der Stadt Wien - entschlossen, diese Ansiedlung zu fördern", so Molterer.

Wien werde auch als Standort internationaler Organisationen weiter gestärkt. "Das ist eines der Ziele dieser Bundesregierung. Wien ist durch seine zentrale Lage im Herzen Europas, durch das vorhandene Know-how und durch die gute Infrastruktur ein perfekter Standort", betonte der Vizekanzler.

Das Vienna Center for Financial Reporting Reform wird bis Jahresende 20 Mitarbeiter haben. Hauptaufgaben werden unter anderem die Entwicklung des privaten Sektors, die Stabilisierung der Finanzsysteme, die Stärkung von Wirtschaftsprüfungs- und Rechnungslegungs-Standards und die Unterstützung anderer Aktivitäten der Weltbank in den Ländern Südosteuropa und Zentralasien sein.

"Die Weltbank leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer erfolgreichen Entwicklung dieser Länder sowie zu ihrer Integration in die Weltwirtschaft. Standards im Finanzsektor sind notwendige Voraussetzung dafür. Nur so läßt sich ein transparenter und wettbewerbsfähiger Markt entwickeln", so Vizepräsident Katsu.

Die Länder Südosteuropas haben eine einzigartige Erfolgsgeschichte hingelegt, bekräftige Vizekanzler Molterer. "Davon hat auch Österreich mit starken Exporten, einer dynamischen Wachstumsperspektive und steigender Beschäftigung profitiert. Wir unterstützen außerdem die Zielsetzung der Weltbank, die im Bereich der ökonomischen Entwicklung viel Expertise und internationale Erfahrung einbringt. Das bringt für die Partnerländer die Stärkung einer nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Weiterentwicklung sowie neue Entwicklungsmöglichkeiten - etwa durch verstärkte Direktinvestitionen", schloss Molterer.

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