Grüne NÖ: Klimaschutz im "Land der Lügen"

Kerschbaum: "Excalibur produziert Verkehr und Land spendiert eine Schnellstraße"

St. Pölten (Grüne) - Totgesagte leben länger. Wie den Medien kürzlich zu entnehmen war ("Heute" vom 26. 11.2007), sind die Pläne des Excalibur-Millionärs Ronnie Seunig für ein "Land der Lügen", das 380.000 Besucher jährlich an die tschechische Grenze locken soll, doch noch nicht zu Grabe getragen. Im Gegenteil, Seunig ist sich sicher, "dass nur noch wenige Bewilligungen fehlen" - womit er wohl offensichtlich nicht an ein grenzüberschreitendes UVP-Verfahren denkt.

"Es kann doch wohl nicht sein, dass das Land Niederösterreich einem derartigen Projekt nichts entgegenhalten will! 380.000 Besucher jährlich, die mit dem PKW anreisen müssen, weil es für Excalibur und Land der Lügen keine öffentliche Anbindung gibt - ganz zu schweigen vom Kaufkraftabfluss durch die Excalibur-City, die durch einen Freizeitpark daneben verstärkt wird." ist BR Elisabeth Kerschbaum entsetzt. "Es reicht nicht, über den Klimakiller Verkehr zu jammern und eine Schnellstraße nach Kleinhaugsdorf zu bauen. Vielmehr müssen Bund und Land ein grenzüberschreitendes UVP-Verfahren beantragen und massiv darauf einwirken, dass Österreich beim Klimaschutz nicht ein 'Land der Lügen' bleibt!", so BR Elisabeth Kerschbaum. Die Grünen werden in einer Anfrage an Bund und Land auf die Forderung nach einem grenzüberschreitenden UVP-Verfahren für das "Land der Lügen" drängen.

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