Geheimbericht: Wiener Gebietskrankenkasse noch näher am Konkurs

Rechnungshof analysiert die WGKK-Katastrophe Versicherte zahlen 20 Millionen nur an Kreditzinsen

Wien (OTS) - Die Situation der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK)
ist noch dramatischer als bisher vermutet. Demnach ist die WGKK im Falle der Zahlungsunfähigkeit sowohl konkursfähig als auch -pflichtig. Das belegt ein vertrauliches Rechnungshof-Dossier, berichtet die Tageszeitung "Heute" in ihrer Donnerstagsausgabe.

Bis zum Konkurs scheint es nicht mehr weit, lassen die Prüfer keine Zweifel aufkommen. Die Versicherten seien bereits jetzt "vom guten Willen der Gläubiger abhängig" und zahlten allein heuer 20 Millionen Euro nur für Kreditzinsen der WGKK. Alarmierend: Im Falle einer Pleite fehlt sogar die Staatshaftung! Insgesamt betragen die aktuellen Außenstände der Kasse 544 Millionen Euro.

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