Niederwieser: PIRLS zeigt - Es sind noch viele Schätze zu heben!

Die halbherzigen Lösungen der Vergangenheit reichen bei weitem nicht aus

Wien (SK) - "Es sind noch viele Schätze zu heben!" So kommentiert SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser die heute vorgestellten Ergebnisse der PIRLS-Studie. "In unseren Kindern steckt sicher genauso viel Potenzial wie in den Kindern der Länder, die bessere Ergebnisse erzielt haben als Österreich. Wir haben aber einige Fehler im System, die es rasch zu beseitigen gilt." ****

Niederwieser verweist auf die Koalitionsvereinbarung, die hier schon die richtigen Wege aufzeigt: Frühe Sprachförderung, Ausbildung der Kindergärtnerinnen an den Hochschulen, Bildungsstandards und Qualitätssicherung auch schon in der Volksschule, kleinere Schulklassen, der Bildungsplan für die Kindergärten oder der Ausbau der ganztägigen Schulen seien wesentliche Reformschritte, "die wir den Kindern schuldig sind", so Niederwieser. Als besonders wichtig bezeichnet Niederwieser die Fortführung der zusätzlichen Sprachförderung in der Grundschule und den muttersprachlichen Zusatzunterricht: "Die Erkenntnisse der Wissenschaft sind eindeutig:
Die Festigung der Muttersprache ist Grundlage für den Bildungsprozess überhaupt und für den Erwerb weiterer Sprachen. Hier entsprechend qualifizierte Personen für den Einsatz in den Schulen vorzubereiten, halte ich für eine ganz große Herausforderung für unsere Pädagogischen Hochschulen." (Schluss) js

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