Strache: Die Katze ist aus dem Sack - WGKK steht vor der Zahlungsunfähigkeit

Einsparungspotenzial ist da, muss jedoch auch ausgeschöpft werden!

Wien, 28-11-2007 (fpd) - Nun ist die Katze endlich aus dem Sack
und es wird klar: Die Wiener Gebietskrankenkasse steht vor der Zahlungsunfähigkeit! Verwunderlich? Wohl kaum, wenn mit "e-card" und Medikamenten ohne große Probleme Schindluder ohne Ende betrieben werden kann. Rund 80 Millionen Euro werden jährlich missbräuchlich verwendet - die Tendenz dabei ist steigend, so heute FP-Bundesparteiobmann, NAbg. Heinz-Christian Strache.

Warum hier die Freiheitliche Partei schlichtweg ignoriert wird, obwohl sie seit Jahren gute Lösungsvorschläge für Einsparungsmaßnahmen bringt und sich diese auch auf Dauer kostensenkend auswirken würden, sei für Außenstehende zwar schleierhaft, für uns jedoch im Grunde durchaus nachvollziehbar. Es könne und dürfe allem Anschein nach nicht zugegeben werden, dass die FPÖ hervorragend umsetzbare Ideen liefert, die noch dazu jene Missstände in der WGKK verhindern hätten können, so Strache. Die Verantwortlichen haben hier leider auch vergessen zu beachten, dass die Krankenkasse gerade in Wien, mit der höchsten Zuwandererquote und den meisten Sozialfällen, erheblich mehr Geldmittel aufbringen muss als sie von diesen bekommt. Kostendeckend sei die geringe Pauschalabgeltung für jene Bevölkerungsgruppe leider nicht im Geringsten.

Wir fordern weiterhin die Einführung einer "e-card", versehen mit Foto und Fingerprint und die stückgenaue Abgabe von Medikamenten, damit dem immerwährenden Missbrauch endlich Einhalt geboten werden könne. Wenn nun angefangen wird, bei den Ärzten oder Patienten noch mehr einzusparen, so gehe das unweigerlich in die völlig falsche Richtung und werde verheerende Folgen nach sich ziehen. Eine Missstimmung werde sich unabwendbar wie ein Lauffeuer ausbreiten, so Strache abschließend. (Schluss) hn

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