BAK Hauptversammlung fordert einen höheren Pendlerzuschlag (4)

Linz (OTS) - Wenigverdiener kamen bisher nicht in den Genuss einer Pendlerpauschale. Künftig können sie beim Steuerausgleich jährlich 90 Euro an Steuergutschrift (Negativsteuer) zurückholen. Mit 1. Jänner 2008 tritt eine Neuregelung in Kraft, die von den Betroffenen erstmals im Jahr 2009 beim Steuerausgleich für das Vorjahr in Anspruch genommen werden kann. "Die Regelung ist positiv", sagt die Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer (BAK), "kann aber nur ein erster Schritt sein." Die Arbeitswege wurden sehr teuer, daher verlangt die Hauptversammlung zumindest eine Verdoppelung der Steuergutschrift bei der Pendlerpauschale.

Mit den 90 Euro jährlich werden ungefähr die Benzinkosten für 1.000 Pkw-Jahreskilometer abgegolten - bei 200 Arbeitstagen sind das also fünf Tageskilometer. Die Entlastung ist viel zu wenig, so die BAK Hauptversammlung. Die durchschnittliche Entfernung zwischen Wohnort und Arbeitsort beträgt rund 25 Kilometer nach einer Erhe-bung der AK OÖ, so dass von einer durchschnittlichen täglichen Pendler-Fahrleistung von etwa 50 Kilometer ausgegangen werden kann. Zudem sind die Treibstoffpreise im Vergleich zur allgemeinen Preisentwicklung, vor allem aber auch zur Entwicklung der Arbeitseinkommen, in den letzten Jahren weit stärker gestiegen.

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