Kdolsky: Familien- und Kinderfreundlichkeit kein bloßes Lippenbekenntnis

Ministerrat beschließt 15a-Vereinbarung zum Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen und zur sprachlichen Frühförderung

Wien (OTS) - "Dass unser Vorhaben, Österreich in Zukunft noch familien- und kinderfreundlicher zu machen, kein bloßes Lippenbekenntnis ist, zeigt die heute vom Ministerrat beschlossenen 15a-Vereinbarung zum Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen und zur sprachlichen Frühförderung", so Familienministerin Andrea Kdolsky heute, Mittwoch. Nach dem Beschluss des neuen Kinderbetreuungsgeldes Anfang Oktober konnte nun der nächste große Schritt gesetzt werden. Der Bund stellt in den kommenden drei Jahren jährlich 20 Mio. Euro für den Ausbau der Kinderbetreuung und die Sprachförderung zur Verfügung. Der Schwerpunkt dabei liegt beim Ausbau des Betreuungsangebots für Kinder bis zum dritten Lebensjahr. ****

Von den jährlich 20 Mio. Euro fließen 15 Mio. Euro in den Ausbau der Kinderbetreuung und 5 Mio. Euro werden für die Sprachförderung aufgewendet. Die Bundesländer haben diesen Zweckzuschuss des Bundes kozufinanzieren. "Bei der Erstellung des Vertrags war mir besonders wichtig, dass in Zukunft auch Tagesmütter, als sehr flexibles Betreuungsmodell, entsprechend gefördert werden. In den Gesprächen mit den Ländervertretern aber auch vielen Familien, wurde der Wunsch nach einem derartigen Angebot deutlich formuliert, da gerade in ländlicheren Gebieten Tagesmütter eine wichtige und unverzichtbar Alternative zu klassischen Betreuungsformen in Kindergärten und Krippen sind", sagte die Familienministerin. Bis zu 50 Prozent der Mittel können für die Neuausbildung von Tagesmüttern verwendet werden. Die Förderhöhe pro zusätzlich ausgebildeter Person beträgt 750 Euro.

Neben der Flexibilisierung des Kinderbetreuungsgeldes, der erhöhten Familienbeihilfe für Mehrkindfamilien und dem Wegfall von Gebühren im Zusammenhang mit der Geburt eines Kindes, setzen wir auch mit dem bedarfsgerechten Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen einen weiteren deutlichen Impuls, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern", so Kdolsky abschließend.

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