Mandak zu Pflege: ÖVP-SPÖ Machtkämpfe auf dem Rücken der Betroffenen

Grüne: Wohnort darf nicht über Vermögensgrenze bei Förderung bestimmen

Wien (OTS) - "Wenige Tage vor dem Ende der Amnestie liefern sich Wirtschaftsminister Bartenstein und Sozialminister Buchinger immer noch einen zähen Machtkampf auf dem Rücken zehntausender Betroffener. Die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen sind völlig verunsichert und verzweifelt, weil sie immer noch nicht wissen, wie es nach dem 31. Dezember 2007 weitergehen soll", so Sabine Mandak, SeniorInnensprecherIn der Grünen. Für sehr viele Betroffenen bleibe die 24-Stunden Pflege auch trotz Förderung unleistbar. "Die derzeitige Regelung ist absurd und absolut nicht praktikabel. Wieso der Wohnort der Betroffenen darüber entscheiden soll, ob es eine Vermögensgrenze bei der Förderung der 24-Stunden Pflege gibt oder nicht, ist völlig unverständlich. Hier kommt es zu einer massiven Ungleichbehandlung der Betroffenen", so Mandak.
"Abschreckend auf die Betroffenen wirken neben der Offenlegung des gesamten Vermögens auch die bürokratischen Hürden beim Ansuchen um eine Förderung. Gerade ältere Menschen sind mit der Erbringung von einer Vielzahl von Nachweisen leicht überfordert. Eine Verlängerung der Amnestie ist daher die einzige Möglichkeit in der derzeitigen Situation", meint Mandak. Dringend nötig sei außerdem der massive und längst überfällige Ausbau der ambulanten Betreuung sowie die Valorisierung des Pflegegeldes.

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