Strache: "Chemische Kastration" und dauerhafte Sicherheitsverwahrung bei Kindesmissbrauch gefordert!

Keine Gnade für Kinderschänder - kein Wegschauen bei Kindesmisshandlung!

Wien, 28-11-2007 (fpd) - Die "chemische Kastration" und eine dauerhafte Sicherheitsverwahrung bei sexuellem Kindesmissbrauch fordert die FPÖ bereits seit über einem Jahrzehnt. Hätte man schon in den 90´er Jahren diese FPÖ-Initiative auf gesetzliche Beine gestellt, so hätte man den Fall Luca und die jüngst bekannt gewordene Misshandlung eines vier Monate alten Babys verhindern können. Wortreiche Erklärungen von Psychologen und weltfremden Sozialarbeitern können diese Versäumnisse nicht rechtfertigen, so heute der Obmann der FPÖ, NAbg Heinz-Christian Strache.

Es darf in dieser Causa keine Gnade für den bzw. die Täter geben und mit voller Härte ge- und bestraft werden. Kinder bilden das wichtigste Glied unserer Gesellschaft und gehören ganz besonders geschützt. Sie können sich selbst nicht wehren und müssen hinnehmen, was Erwachsene mit ihnen machen. Die unbeschreibliche Grausamkeit, die Luca bis zu seinem Tode erleiden musste, ist nicht zu verzeihen und fordert die härteste aller Strafen. Dass im gegenständlichen Fall die Kindesmutter derzeit von den Vorwürfen nur am Rande betroffen scheint, sei völlig unverständlich, da gerade Mütter ganz besondere Beziehungen zu ihren Kindern haben. Kein Mensch könne ernsthaft erklären, warum die Mutter von den sichtbaren Misshandlungen nichts mitbekommen haben soll. Menschen, die auf solch degoutante Art und Weise Kinder schänden, missbrauchen und misshandeln, müssen ohne wenn und aber aus dem gesellschaftlichen Leben entfernt werden und dürfen nie wieder in Freiheit gelangen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass gerade jene Triebtäter, die sich an Kindern vergreifen, die sie schlagen oder sich gar sexuell an ihnen vergreifen, eine überaus hohe Wiederholungsrate aufweisen. Die chemische Kastration als ultima ratio ist daher ebenso in den Rechtsbestand aufzunehmen, so Strache.

Desweiteren muss sich im aktuellen Fall das soziale Netzwerk der Jugendführsorge den Vorwurf gefallen lassen, völlig versagt zu haben. Allem Anschein nach waren die Sozialarbeiter überfordert. Jedenfalls hätten sie merken müssen, dass Luca mit blauen Flecken und Blutergüssen übersäht war. Die Aufgabe eines Sozialarbeiters ist eine der wichtigsten aber auch schwersten überhaupt. Hier dürfen keine Abstriche gemacht werden. Gerade in diesem Bereich müsse darauf geachtet werden, dass es genügend Planstellen gibt, damit jeder Fall auch ausreichende und umfassende Aufmerksamkeit erhält und so das Schlimmste, der Tod eines Kindes, verhindert werden kann. Die Sparmaßnahmen der letzten Jahrzehnte rächen sich daher in diesem Bereich ganz besonders, so Strache.

Aus diesem Grund fordert die FPÖ auch eine dauerhafte Sicherheitsverwahrung für die Täter. Jene dürfen nie wieder auf freien Fuß gelangen. Sie stellen eine dauerhafte Gefährdung für die Jüngsten und vollkommen Wehrlosen unserer Gesellschaft dar. (Schluss) hn

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