Mölzer: Österreich soll Schweizer Vorbild folgen und Afrikaner über Lebensverhältnisse hierzulande aufklären

EU-Unterstützung für Schweizer Aufklärungskampagne ist begrüßenswert - das von Hilfsorganisationen vermittelte falsche Bild muß korrigiert werden

Wien (OTS) - Als sinnvolle Maßnahme zur Bekämpfung der illegalen Zuwanderung bezeichnete heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer jenen Werbefilm der im nigerianischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, in dem die Schweiz in realistischen Bildern zeigt, welches Leben Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika zu erwarten haben. Denn in der Schweiz wie auch anderswo in Europa flögen illegalen Zuwanderern nicht die gebratenen Tauben in den Mund, sondern sie müßten mit einem Leben im Untergrund und in Obdachlosigkeit rechnen. Auch sei es begrüßenswert, daß die EU diese Kampagne mit eineinhalb Millionen Euro unterstützt, so Mölzer weiter.

Bezüglich der Bekämpfung der illegalen Einwanderung werde es allerdings nicht viel mehr als der berühmte Tropfen aus dem heißen Stein sein, wenn ein einziges europäisches Land, das obendrein nicht Mitglied der EU ist, eine Aufklärungskampagne in Afrika durchführt, warnte der freiheitliche EU-Mandatar. "Hier sind die EU und alle ihre Mitgliedstaaten in die Pflicht zu nehmen. Je mehr Länder sind an dieser Aufklärungskampagne beteiligen, in der die Lebensumstände in Europa realistisch dargestellt werden, desto größer wird die Wirkung sein. Nur so kann potentiellen Wirtschaftsflüchtlingen klargemacht werden, daß Europa nicht der Kontinent ist, wo Milch und Honig fließt", betonte Mölzer.

Auch Österreich müsse dem Schweizer Beispiel folgen und den Afrikanern ein realistisches Bild über das Leben in hierzulande vermitteln, forderte Mölzer. "Die oft widrigen klimatischen Verhältnisse gehören ebenso dazu wie der harte Konkurrenzkampf am Arbeitsmarkt oder die Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche. Dabei geht allem darum, das von sogenannten Hilfsorganisationen vermittelte falsche Bild über das Leben in Österreich zu korrigieren, wonach das Zauberwort ‚Asyl’ die Eintrittskarte für ein Leben im Überfluß ist", schloß der freiheitliche Europaparlamentarier.

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