Auftakt der Banken-KV-Runde: Gewerkschaft fordert kräftige Einkommenszuwächse

Boomende Branche soll auch für Beschäftigte mehr abwerfen

Wien (GPA-DJP) - Morgen Donnerstag beginnen die Verhandlungen für die rund 70.000 Angestellten in der österreichischen Kreditwirtschaft. Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP) fordert, dass sich auch in der Bankenbranche die gute Wirtschaftslage im Einkommenszuwachs bei den Beschäftigten niederschlagen müsse. ++++

GPA-DJP-Verhandler und Erste-Bank-Betriebsrat Günter Benischek erwartet einen fairen Anteil am Wirtschaftswachstum: "Die kräftigen Produktivitätszuwächse in der Branche müssen sich auch für die Beschäftigten zu Buche schlagen - wir fordern daher eine deutliche und nachhaltige Anhebung aller Einkommen. Zugleich ist es aus volkswirtschaftlicher Sicht notwendig, dass die Inlandsnachfrage weiter angekurbelt wird und dazu sollen auch die Angestellten der heimischen Kreditwirtschaft ihren Beitrag leisten können."

"Beim Rahmenrecht stehen die soziale Gerechtigkeit und die Arbeitssituation der Beschäftigten auf unserer Prioritätenliste. Wir verlangen bei der Pensionssicherung und der Elternschaft attraktivere Bedingungen für die MitarbeiterInnen sowie verbesserte Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und gegen den stetig steigenden Arbeitsdruck", erläutert Helga Fichtinger vom Verhandlungsteam der GPA-DJP die Forderungen der Gewerkschaft.

Die KV-Verhandlungen beginnen am 29. November, weitere Termine sind für den 5. und den 17. Dezember festgesetzt.

ÖGB, 28. November 2007 Nr. 701

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