Kickl: Pflege: Verwertung des Vermögens grundsätzlich abzulehnen

FPÖ erneuert: Vermögensgrenze muss komplett weg

Wien (OTS) - Alleine die Anhebung auf 7.000 Euro Vermögensgrenze bei der 24-Stunden-Pflege sei nicht ausreichend. Die FPÖ fordere die komplette Abschaffung dieser Raubritter-Regelung, so heute FPÖ-Sozialsprecher Kickl. Es gebe auch beim Pflegegeld keine Einkommens- oder Vermögensgrenze.

Die notwendige Betreuung und Hilfe werde dadurch für die Pflegebedürftigen so oder so auf keinen Fall sichergestellt. Wie könne ein älterer oder kranker Mensch ein selbstbestimmtes, bedürfnisorientiertes Leben führen, wenn sie oder er für einen Zuschuss zur 24-Stunden-Pflege allfälliges Vermögen bis zu einem Restbetrag von 7.000 Euro verwerten müsse. Es sei skandalös, dass die Menschen zuerst ihre Ersparnisse aufbrauchen müssten, bevor der Staat, an den sie ein Leben lang brav ihre Steuern abgeführt hätten, gnadenhalber tätig werde, so Kickl.

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