ÖH: Absicherung von sozial schwächeren Studierenden muss Priorität haben

Forderung nach Valorisierung der Studienbeihilfe und problemlosen Übergang von Bachelor auf Master

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft fordert nach wie vor eine vollständige Valorisierung bei der Berechnung der Studienbeihilfe - sowohl betreffend Einkommensgrenzen als auch Höchststipendien. "Bei der geplanten Ausweitung der Studienbeihilfe kann nur bedingt von einer Ausweitung gesprochen werden, da sie nicht einmal der Inflation der letzten Jahre seit 1999 entspricht. Wir fordern daher die Anhebung der Einkommensgrenzen und der Stipendien im Ausmaß der Inflation seit 1999", so Lisa Schindler vom ÖH-Vorsitzteam.

Immer mehr Studien werden auf das Bologna-System umgestellt. Daher braucht es jetzt noch weitere Anpassungen. "Beim Übertritt vom Bachelor- ins Masterstudium sowie für arbeitende Studierende besteht noch Handlungsbedarf" erklärt Hartwig Brandl (ÖH-Vorsitzteam).

Einen weiteren Kritikpunkt stellt die Übergewichtung der Leistungsstipendien dar, in deren Erhöhung 2 der 8 bis 9 Millionen der geplanten Ausweitung gesteckt werden. "Die Übergewichtung der Leistungsstipendien ist eine fehlgeleitete Prioritätensetzung. Beihilfen sollten vor allem sozial schwächere Studierende absichern und sie finanziell unterstützen, daher sollte diese Gruppe jedenfalls Priorität haben", betont Verena Czaby vom ÖH-Vorsitzteam.

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