Amon: Land Wien soll endlich seine Aufgaben wahrnehmen

ÖVP steht zu Solidarität, aber zuerst eigene Hausaufgaben erfüllen!

Wien (ÖVP-PK) - Das Land Wien mache es sich in der Frage der Finanzprobleme der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) "schon ungewöhnlich leicht, seine eigene Verantwortung auf andere abwälzen zu wollen", sagte heute, Dienstag, ÖVP-Sozialsprecher Werner Amon. Selbstverständlich sei zum Wohle der Versicherten bei der WGKK eine Lösung zu finden - "aber sowohl die anderen Sozialversicherungsträger als auch die Versicherten können sich zu Recht erwarten, dass Wien und die WGKK zuerst ihre eigenen Hausaufgaben erledigen, bevor die Gelder anderer Versicherten herangezogen werden", so Amon. ****

Die Wiener Gebietskrankenkasse übernehme überdurchschnittlich viele Aufgaben, die in anderen Bundesländern vom Land selbst wahrgenommen würden. "Ich würde mir also von Obmann Franz Bittner schon erwarten, hier gewisse Rückforderungen an das Land zu stellen", so Amon. Es sei "schon entlarvend", dass SPÖ-Gesundheitsstadträtin Renate Brauner zur Finanzmisere der WGKK "nicht mehr einfällt, als in altbewährter sozialistischer Manier die Verantwortung abzuschieben und nach einer Verbreiterung der Beitragsgrundlage zu rufen", sagte der ÖVP-Sozialsprecher, der das "Wiener Duo Bittner und Brauner" dazu aufforderte, "endlich mit dem Wegschieben der Probleme aufzuhören und konstruktiv darzulegen, welchen Beitrag die Stadt Wien und welchen Beitrag die WGKK selbst zur Sanierung leisten werden". Wenn Solidarität eingefordert werde, "muss man selbst damit anfangen", schloss Amon.
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