Ausländische Airlines: Gewerkschaft fordert fairen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg

Bei Scheitern der Verhandlungen am Freitag drohen öffentliche Proteste

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Angestellten der ausländischen Luftverkehrsgesellschaften haben nach mehreren Verhandlungsrunden noch immer zu keinem Ergebnis geführt. Trotz der ausgezeichneten wirtschaftlichen Lage gibt es auch nach der letzten Verhandlungsrunde keinen annehmbaren Vorschlag seitens der Arbeitgeber. ++++

Die BetriebsrätInnen und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP) fordern eine kräftige Erhöhung der Gehälter. Der Vorschlag der Arbeitgeber lautete zuletzt, die Gehälter um 2 Prozent zu erhöhen, was einem Reallohnverlust gleichkommen würde. Über diesen Punkt sind die Verhandlungen trotz Betriebsversammlungen ins Stocken geraten.

Die GPA-DJP ist nicht bereit, mit einem Abschluss juktimierte Eingriffe in bestehende Kollektivvertragsstrukturen zum Thema Seniorität zuzulassen. Zwei Prozent Erhöhung bedeutet weder Abgeltung der Teuerung, noch einen in der Branche durchaus verkraftbaren Reallohnzuwachs.

"Bei der derzeitig ausgezeichneten Konjunktur ist dieses Angebot für die Beschäftigten unannehmbar. Wenn die Arbeitgeber auf unsere Forderung nach einer Abdeckung der Inflationsrate und einem fairen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg nicht eingehen, müssen wir in der Öffentlichkeit oder vor der einen oder anderen Airline weiter Druck machen. Wir fordern die Arbeitgeber auf, endlich konstruktive Verhandlungen zu führen und sind zuversichtlich, dass im Verhandlungsweg ein zufrieden stellendes Verhandlungsergebnis erzielbar ist", bekräftigt Claudia Kral-Bast, Geschäftsbereichsleiterin der GPA-DJP, und sichert die Unterstützung der gesamten GPA-DJP für gewerkschaftliche Aktionen zu.

Die Fortsetzung der Verhandlungen ist für Freitag, den 30. November angesetzt.

ÖGB, 27. November 2007 Nr. 700

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