Kickl: Steigende Armut macht sich auch bei Heizkosten bemerkbar

SPÖ-ÖVP-Regierung muss es verantworten, wenn etwa arme österreichische Familien und Kleinstpensionäre in ihren Wohnungen frieren müssen

Wien (OTS) - "Die rot-schwarze Regierung, allen voran SPÖ-Sozialminister Buchinger, kann nicht mehr einfach darüber hinwegsehen, dass viele Menschen sich angesichts der ständig steigenden Energiekosten das Heizen nicht mehr leisten können", erklärte heute FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl zu entsprechenden Medienberichten, wonach bereits 400.000 Österreicher einen Heizkostenzuschuss benötigen würden. Dies sei kein Wunder, da aus dem letzten österreichischen Sozialbericht klar hervorgehe, dass in den letzten Jahren die Armut in Österreich spürbar gestiegen sei. Betroffen seien dabei vor allem Familien, alleinerziehende Mütter und Mindestpensionisten. "Die vor der Wahl 2006 von der SPÖ vollmundig versprochene neue soziale Wärme hat sich spätestens im Winter 2007/08 in eine sozialistische Eiseskälte verwandelt", kritisierte Kickl die Verantwortlichen scharf.

Alleine in der (noch) roten "Hochburg" Wien kämen zusätzlich zu einer Erhöhung der Heizkosten um rund 30 Prozent noch die Gebührenerhöhungen der Stadt Wien hinzu. Häupl & Co. dagegen würden den diesjährige Heizkostenzuschuss trotzdem weiterhin wie im Vorjahr nur bei 100 Euro belassen. Alleine in 2000 Wiener Haushalten müssten die Menschen die frostigen Novembertemperaturen ohne Heizung ertragen. Angesichts dieser dramatischen Zahlen müsse die Bundesregierung nun endlich dafür sorgen, dass es zu einer Vereinheitlichung der neun verschiedenen Heizkostenzuschusssysteme in den Bundesländern komme. Darüber hinaus fordere die FPÖ eine Absenkung der Mehrwertsteuer für Heizmittel von derzeit 20 auf 10 Prozent.

Gleichzeitig müsse auch die Benantragung eines entsprechenden Zuschusses gerade für alte Menschen vereinfacht werden, so Kickl weiter. Auch hier gebe es massiven Handlungsbedarf. "Wir haben nichts zu verschenken, solange über eine Million Österreicher armutsgefährdet sind. Österreicherinnen und Österreicher müssen in der Armutsfalle frieren, während hunderte Millionen Euro in die Bereiche Zuwanderung und Asyl fließen", schloss Kickl.

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