Csörgits: SPÖ erreicht soziale Absicherung der freien Dienstnehmer

Rezeptgebührendeckelung steht für sozialen Ausgleich

Wien (SK) - "Endlich werden die freien Dienstnehmer den fix angestellten Arbeitnehmern gleichgestellt. Dieser sozialpolitische Meilenstein wurde auf Druck der SPÖ erreicht und bringt für viele Menschen eine Verbesserung", zeigt sich SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits anlässlich der heutigen Beschlüsse im Sozialausschuss des Nationalrates erfreut. ****

Freie Dienstnehmer können in Zukunft, wie alle anderen Arbeitnehmer auch, ab dem vierten Tag der Arbeitsunfähigkeit Krankengeld beziehen, erläutert Csörgits. Darüber hinaus soll das Wochengeld nicht mehr in Form eines Fixbetrags ausbezahlt, sondern nach dem tatsächlichen Einkommen berechnet werden. Diese Regelung gelte auch für jene Schwangeren, die vorzeitig in Mutterschutz gehen müssen. Bisher hatte diese Personengruppe nicht einmal einen Fixbetrag zugestanden bekommen, so die SPÖ-Sozialsprecherin gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Eine weitere Verbesserung für freie Dienstnehmer bringe überdies deren Einbeziehung in die Arbeitslosenversicherung und die betriebliche Mitarbeitervorsorge - in die Abfertigung neu. "Auch in diesem Punkt hat sich die SPÖ dafür eingesetzt, dass freie Dienstnehmer den anderen Arbeitnehmern gleichgestellt werden und dadurch ein höheres Maß an sozialer Absicherung zugestanden bekommen", betont Csörgits.

Abgesehen von den Verbesserungen für die freien Dienstnehmer konnte mit der Rezeptgebührendeckelung von zwei Prozent des Nettoeinkommens eine weitere wichtige sozialdemokratische Forderung umgesetzt werden, so die SPÖ-Sozialsprecherin. "Von einer Obergrenze bei den Rezeptgebühren profitieren vor allem Menschen mit niedrigen Einkommen - etwa Pensionisten - und solche, die beispielsweise aufgrund einer chronischen Krankheit einen erhöhten Bedarf an Medikamenten haben. Auch diese Regelung steht im Dienste des sozialen Ausgleichs und trägt die Handschrift der SPÖ", schloss Csörgits. (Schluss) sl/mm

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