Faymann: Forschung braucht Gesamtevaluierung und stärkere Vernetzung

Wien (SK) - "An der Evaluierung von einzelnen Programmen mangelt
es uns nicht. Es mangelt uns an einer Gesamt-, einer Systemevaluierung, die Antwort darauf gibt, ob die Einzelsysteme und das System übereinstimmen", so Infrastruktur- und Verkehrsminister Werner Faymann am Dienstag im Rahmen des Zukunftsdialogs "Innovation für Österreich". Als zweites wichtiges Element nannte Faymann eine stärkere Vernetzung. "Wir brauchen die Zusammenführung der unterschiedlichen Felder, um überhaupt wettbewerbsfähig zu sein", so Faymann. ****

Die Bundesregierung habe sich dazu entschlossen, nun eine solche Systemevaluierung durchzuführen. Das sei eine umfassende Evaluierung von insgesamt mehr als einer Milliarde Euro an direkten und indirekten Forschungsgeldern. "Der Zeitplan ist klar. Wir befinden uns jetzt im Bereich der internationalen Ausschreibung. Der Zuschlag erfolgt Anfang 2008 und die ersten Ergebnisse sollen bei Alpbach 2008 präsentiert werden", erläuterte der Minister. Entscheidend werde sein, ob man in der Analyse auch in der Lage sei, Schwerpunktverschiebungen zu akzeptieren. "Das wird auch zeigen, wie flexibel wir selbst sind. Die Evaluierung ist also auch ein sehr wichtiges Projekt, das auch über die Kultur der Diskussion an sich Auskunft geben wird."

Als zweiten wichtigen Bereich führte Faymann das noch stärkere Zusammenführen der unterschiedlichen Felder an. "Wir haben einen Umweltgipfel, einen Forschungsgipfel, einen Verkehrsgipfel. Es geht aber auch entscheidend darum, dass diese Themen gemeinsam und vernetzt diskutiert und besprochen werden", forderte Faymann. So werde auch der Energie- und Klimafonds dann erfolgreich sein, wenn er auf die Vernetzung setze und die Stärken der verschiedenen Systeme in Anspruch nehme.

Als konkretes Beispiel für notwendige Vernetzung nannte Faymann die Reduktion der CO2-Emissionen. Dies betreffe nicht nur die Verkehrspolitik, sondern auch Innovationen in der Fahrzeugindustrie. (Schluss) js

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